Schlagwort-Archiv Geschichte der Radionik

VonPeter W.

Radionik, die spannende Geschichte / 9

Monatsbeitrag September 2020: Geschichte der Radionik / 9

Neue radionische Konzepte*

Von Peter W. Köhne

Philosophie und Radionik

Viele Forscher nahmen sich in England der Radionik an. Noch zu Lebzeiten von Albert Abrams studierte Sir James Barr in Kalifornien die ERA-Methode. Guyon Richards war ein unermüdlicher Forscher auf dem Gebiet der Radionik. Von vielen, vielen weiteren Namen sollen hier noch zwei bedeu­tende genannt werden, bevor der Kreis sich wieder schließt, nämlich David V. Tansley und Malcolm Rae.

David V. Tansley (1934-1988)

David Tansley entwickelte ein neues Konzept der Radionik, indem er Aspekte östlicher Philo­sophie in die Arbeit einfließen ließ, z. B. das Einbeziehen des Energie­körpers mit seinen Energiezentren, den Chakras. Er ent­wickelte das einzige Radionikgerät, das nur für den Einsatz bei Drüsen und Chakras gedacht war. Mit seiner Arbeit übte er als ihr späterer Vorsitzender einen starken Einfluss auf die Radionic Association aus, die heute die Radionik auf die subtileren menschlichen Bereiche erweitert hat und bei der Arbeit auch energetische Störungen in die Krankheitslehre einbezieht. Dies führte aber auch zur Abspaltung einer kleinen Gruppe Radioniker von der Gesellschaft. Die englische “School of Radionics” arbeitet nach den Grundlagen von David Tansley.

David Tansley hat sehr viele Bücher zur Radionik und über Themen der feinstofflichen Körper, der Aura und der Energiezentren, den Chakras, geschrieben. In einem Buch stellt er die Frage: “Radionik- Wissenschaft oder Magie” und zeigt sehr gute Ansätze für ein wissenschaftliches Verständnis der Radionik. Die meisten seiner Bücher sind heute in deutscher Sprache erhältlich.

Malcolm Rae (1913-1979)

Malcolm Rae ein britischer Elektronik-Ingenieur zeigte schon als junger Mann reges Interesse an alternativen medizinischen Verfahren, nachdem er bereits von seinem Arzt aufgegeben worden war. Er erforschte fünfzehn Jahre lang die Radionik, immer in enger Zusammen­arbeit mit verschiedenen Ärzten und beschritt dann seinerseits neue Wege in diesem Gebiet. Er zog zum einen das Pendeln der Reibe­platte vor, ähnlich wie Tansley. Malcolm Rae arbeitete nicht nur mit den Basis 10 Zahlen-”Raten” mit dem Skalen­bereich von 0…10 , sondern erweiterte den Skalen­bereich auf 0…44 (Basis 44 Raten). Er verwendete auch geometrische “Raten”, geometrische Darstellungen von bestimmten Verhältnissen. Er vertrat die Ansicht, dass damit Gedanken präziser manifes­tiert und zum Ausdruck gebracht werden könnten als mit Zahlen-”Raten”. Hiermit kam er der Verwendung von Symbolen, wie sie z. B. die Schamanen schon seit Jahrhunderten verwende­ten, näher als andere Radioniker. Nach heutigem Wissensstand bezog er damit die rechte Gehirnhemisphäre stärker in die radionische Arbeit mit ein.

Nächstes Thema Oktober 2020: „Symbole und Radionik“

*Auszüge aus den Büchern: „Die vorletzten Geheimnisse – Radionik, wo Wissenschaft und Weisheitslehren zu sammenfinden“ und  “Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.

VonPeter W.

Radionik, die spannende Geschichte / 8

Monatsbeitrag August 2020: Geschichte der Radionik / 8

Radionic Association und Delawarr Camera*

 

Von Peter W. Köhne

The Radionic Association

In England fanden sich am 27. Febr. 1960 elf Radioniker, einschließlich der de la Warrs, zur Gründung der radionischen Gesell­schaft “The Radionic Association Ltd.” zusammen, die später über 500 Mitglieder zählte. Dies war auch die offizielle Geburtsstunde eines neuen Berufes, des “Radionic Practitioner”, eines lizenzierten Radionikers. Die Ausbildung zum “Radionic Practitioner” dauert drei Jahre und kann auch von deutschen Radionikern absolviert werden.

Wie in England schlossen sich Radioniker in ganz Europa zusammen, um das Wissen über Radionik und deren Anwendungsmöglichkeiten bekannt zu machen und einzusetzen, zum Beispiel in Italien, Spanien und Deutschland.

In Deutschland wurde 1992 die Deutsche Radionische Gesellschaft e.V. gegründet und bot viele Möglichkeiten an, die Radionik kennen zu lernen und einzusetzen. Auch jährliche Tagungen führten zu einem immer breiteren Verständnis und Wissen, wie die Radionik eingesetzt werden kann. Der Verein existierte bis 2017 und wurde dann aufgelöst.

Prozess gegen die de la Warrs

Es war auch im Jahr 1960, als die de la Warrs eine Anzeige wegen Betrügerei erhielten, weil die Käuferin eines Radionik­gerätes nicht damit zurecht kam und ihrer Meinung nach das Radionikgerät die Gesundheit einer Patientin ver­schlech­tert haben sollte. Dieser Fall kam vor Gericht, weil angeblich das Radionikgerät von de la Warr nicht die versprochene Wirkung zeigte. Dieser Prozess verlief anders als bei Ruth Drown. Trotz einiger Ärzte, die die Chance gekommen sahen, die Radioniker auszubooten, war die Anzahl der Befürworter deutlich in der Überzahl. Auch die Öffentlichkeit verfolgte mit größer werdendem Interesse den Prozess, den die de la Warrs letztendlich gewannen. Allerdings brachte sie dies fast an den Rand des Ruins, da sie die Prozesskosten selbst tragen mussten (der Klägerin wurde Armenrecht zugestanden).

Die positive Seite dieses Prozesses war jedoch, dass sich die Radionik in England stark etablierte und sich weit verbreitete. Darüber hinaus hatte es die Radionik nun nicht mehr nötig, irgendwelche Erfolge nachweisen zu müssen. George de la Warr starb 1969, seine Frau Marjorie leitete die Laboratorien bis zu ihrem Tod 1985. Leo Corté, ein Mitbegründer der Delawarr Laboratorien führte diese Arbeit weiter und übergab sie der Tochter de la Warr’s, Diana, die die Leitung des Labors noch einige Jahre innehatte. Heute sind die Delawarr-Laboratorien aufgelöst.

Delawarr Camera

Wie schon Ruth Drown entwickelten auch die de la Warrs eine radioni­sche Kamera, die “Delawarr Camera”. Leider ist die Originalkamera verschol­len. Es gibt aber inzwischen einen Nachbau, der nach den Original­unterlagen angefertigt wurde. Die besten Auf­nahmen ent­stan­den hier durch Ausrich­ten der Probe auf den C.R.P. (Critical Rotation Point). Diese Kamera erhielt 1955 unter der Nr. 1.084.318 ein franzö­sisches Patent (auch an­dere Delawarr-Geräte er­hiel­ten Pa­ten­te, diese in England).

Die Radionik-Kameras von Drown und de la Warr unterschieden sich wesent­lich, hatten aber eines gemeinsam: Nur bestimmte Per­so­nen brachten aussagefähige Bilder zustande. Bei der Delawarr Camera waren es hauptsächlich de la Warr selbst und Leo Corté, ein Mitbegründer der Delawarr Laboratorien. Mit der Delawarr Kamera wurden über 10.000 Aufnahmen gemacht.

 

Nächstes Thema September 2020: „Neue radionische Konzepte

*Auszüge aus den Büchern: „Die vorletzten Geheimnisse – Radionik, wo Wissenschaft und Weisheitslehren zu sammenfinden“ und  “Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.

VonPeter W.

Radionik, die spannende Geschichte / 7

Monatsbeitrag Juli 2020: Geschichte der Radionik / 7

Das Erbe Ruth Drowns

Von Peter W. Köhne

England, Hochburg der Radionik

Die entscheidenden Schritte, die Radionik endgültig zu etablieren, wurden in England unternommen. Noch vor Beginn des 2. Weltkrieges reiste Ruth Drown nach England und unterwies viele interessierte Ärzte in der Anwendung der Radionik und ihrer Instrumente, bis sie, noch während des Krieges, wieder in die USA zurückkehrte. Radionikgeräte für die Anwender in England wurden bis zu diesem Zeitpunkt noch aus den USA importiert.

Durch die Einfuhrbeschränkungen während des 2. Weltkriegs konnten aber keine Radionikgeräte mehr aus den USA importiert werden. So musste ein anderer Weg gefunden werden, z. B. die Radionikgeräte selbst zu bauen.

Der engl. Ingenieur, George de la Warr (1904-1969), erhielt deshalb den Auf­trag, ein Drown-Gerät nachzubauen. Dies war der Startschuss zu einer der wohl umfangreichsten Radionik-Ent­wick­lungen der damaligen Zeit. Während George de la Warr unermüdlich forschte und weiter­entwickelte, baute seine Frau Marjorie eine sehr erfolgreiche Radionik-­Praxis auf. Zusammen mit zwei weiteren Radionikern, Leo Corté und Mr. Stevens, entstanden die Delawarr-Laboratorien.

Die de la Warrs hielten es für erforderlich, für die weitere radionische Arbeit genauere und umfangreichere “Raten”  (rates) zusammenzustellen. In Zusammenarbeit mit mehre­ren Pathologen entstanden zunächst über 4000 “Raten”, mit denen auch heute noch gearbeitet wird. Diese “Raten” waren seit der Diskussion um die tatsächliche Wirkungs­weise der Radionik schon lange nicht mehr als Wider­standswerte zu verstehen wie bei Abrams, sondern als Schlüsselzahlen oder Codenummern, um bestimmte Bereiche, Organe, Funktionen etc. des Körpers anzu­sprechen. De la Warr vertrat dabei die Theorie, dass zwischen den Punkten eines “Knotenpunktgitters” (“nodal point lattice”), wie er es nannte, der Austausch einer Art Energie stattfindet. Angeregt wurde de la Warr durch Burr’s Theorie des L-Feldes. Heute würde man diese Energie als 0-Punkt-Energie oder Skalar-Energie bezeichnen, einen Informationsträger des Inneren Daten-Feldes (IDF). Das “Knotenpunktgitter” schien ein globales Netz zu sein, über das Informationen zeitlos übertragen werden konnten. De la Warr stellte die Forschungen mit diesem Gitter aber ein und überließ es zukünftigen Forschern, hinter dieses Geheimnis zu kommen. Die Methode des “Global Scaling” scheint die Entdeckung dieses Netzes zu bestätigen.

In den Delawarr-Laboratorien wurden viele Radionikgeräte entwickelt, verbessert und standardisiert, um mit der Zeit immer detailliertere und komplexere “Raten” einstellen zu können, inzwischen schon über 5000. Der Messdetektor war die bereits bekannte Reibeplatte. Die Intensität des “Sticks” und damit die genauere Abstimmung der Raten konnte de la Warr mit Hilfe eines drehbaren Magneten verstärken, wenn dieser eine bestimmte Position zum Erdmagnetfeld einnahm. Dieses war der “critical rotation point” (C.R.P.) ähnlich wie bei Abrams, der seine Patienten gen Westen drehen musste, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.

Für die Behandlung wurde ein eigenes radionisches Behandlungsgerät entwickelt. Es hatte keine Reibeplatte , sondern nur die nötigen Einstellknöpfe für die „Raten“, einen Drehknopf zur Einstellung des C.R.P. und eine Ausgangsplatte, auf die die Probe gelegt wurde. Auf dieser Platte konnten auch je nach Bedarf noch erforderliche Mittel hinzugefügt werden. Von diesen Balancierungsgeräten waren in den Delawarr-Labora­torien ca. 200 Geräte gleichzeitig im Einsatz.

Nächstes Thema August 2020: „Delawarr Kamera und Radionic Association“

*Auszüge aus den Büchern: „Die vorletzten Geheimnisse – Radionik, wo Wissenschaft und Weisheitslehren zu sammenfinden“ und  “Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.

VonPeter W.

Radionik, die spannende Geschichte / 6

Monatsbeitrag Juni 2020: Geschichte der Radionik / 6

Hieronymus, das erste Patent*

Von Peter W. Köhne

Das erste Radionik-Patent

Thomas Galen Hieronymus (1895-1988) war ein weiterer, wichtiger Pionier in Abrams’ Fuß­stapfen. Schon als kleiner Junge begeisterte ihn die Telegrafie und er beherrschte schon mit 8 Jahren das Morsealphabet. Mit 16 Jahren baute er bereits eine drahtlose Telegra­phie­station. Durch seine Freund­schaft mit Dr. Planck begann er die ersten medizinischen Geräte zu bauen. Während seiner Zeit bei der Nationalgarde stieg er auf zum “Master Signal Electrician”. Nach­dem er nach dem 1. Weltkrieg aus der Armee ausgeschieden war, arbeitete er als Chefin­genieur beim “Under­ground Power Installation Depart­ment”. Als erstes Radionik­gerät baute er 1930 das “Pathoclast” von J.W. Wiggles­worth nach und ent­wickelte später eigene Geräte­modelle. Dazu gehört sein wohl bekanntestes Radio­nik­gerät, das auf Basis eines Röhrenverstärkers aufgebaut und zusätzlich mit einem Prisma bestückt war. Dafür erhielt er am 27. Sept. 1949 das US-Patent Nr. 2.482.773 mit der Bezeichnung “Detection of Emanations from Materials and Measurement of the Volumes Thereof”.

Für die hier genannten Emana­tionen (Aus­strahl­ungen) prägte er den Begriff “Eloptische Energie”, der sich aus “el“-ektrisch und “opt“-isch zusam­men­setzt, da sich diese Energie ähnlich wie Elektrizität und Licht leiten und übertragen lässt. Diese Patent­schrift wurde zu einem kleinen Bestseller, da sich viele Inter­essenten Kopien davon bestell­ten, das Gerät nachbauten und feststellten… es funktioniert.

Allerdings geriet die These von Abrams, die festgestellten Abwei­chungen seien elektrischer Art, ins Wanken. Es fiel auf, dass das Gerät unabhängig davon, ob es eingeschaltet war oder nicht, wirksam war. Ruth Drown hatte zwar Geräte ohne Stromversorgung ge­baut, da sie, wie beschrieben, die Lebens­energie des Patienten nutzte. Die Frage nach der Wirkungs­weise der Radionik wurde aber jetzt wieder eifriger diskutiert. Wie konnte das Gerät funktionieren, wenn es nicht eingschaltet war?

Die Lösung dieses Widerspruchs kam von einer anderen Seite. Arthur M. Young, der Präsident der Gesellschaft für Bewusstseinsforschung in Philadelphia, hatte viel mit Radionik-Geräten geforscht und war dabei zu dem Schluss gekommen, dass die radionische Arbeit einzig und allein über das Bewusstsein der Beteiligten erfolgt. Er sprach darüber mit dem Herausgeber der Zeitschrift Analog – Science and Fact, John Campbell, der die Patentschrift veröffentlicht hatte.  Dieser startete einen Versuch, indem er sein Hieronymus-Gerät noch einmal nachbaute, allerdings verwendete er dabei statt der elektrischen Bauteile kleine Pappschildchen, auf denen nur die elektrischen Schaltsymbole aufgemalt waren. Die Überraschung war groß, denn dieses Gerät funktionierte genauso gut wie das Original mit den elektrischen Bauteilen.

Nächstes Thema Juli 2020: „England, Hochburg der Radionik“

*Auszüge aus den Büchern: „Die vorletzten Geheimnisse – Radionik, wo Wissenschaft und Weisheitslehren zu sammenfinden“ und  “Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.

 

VonPeter W.

Radionik, die spannende Geschichte / 5

Monatsbeitrag Mai 2020: Geschichte der Radionik / 5

Ruth Drown und die Lebensenergie*

Von Peter W. Köhne

Stick-Platte statt Bauchdecke

Eine Frau, die untrennbar mit der Radionik verbunden ist und die von Abrams begonnene Arbeit weiterführte, ist die Amerikanerin Ruth Drown (1892-1965) . Sie war Chiroprak­tikerin und kam schon als junge Frau mit der Radionik in Kontakt. Sie soll sogar noch mit Abrams in dessen Klinik gearbeitet haben. Ruth Drown war eine sehr intuitiv arbeitende Frau und ließ sich überwiegend durch ihre Inspiration leiten. Sie modifizierte die Geräte von Abrams und verwendete als erste eine Reibeplatte als Ersatz für die Bauchdecke. Dies war eine kleine Metallplatte, über die mittels eines Spannrahmens eine Gummi­mem­brane aufgezogen wurde. Stimmte die eingestellte “Rate” (der Widerstandswert s.o.) mit den tatsächlichen Gegeben­heiten überein, erhielt man beim Reiben über diese Detektorplatte den sogenannten “Stick”. Diese Stick-Methode nutzt eine Art Stecken- oder Klebenbleiben auf der Platte, derselbe Effekt, den Abrams schon mit dem Glasstab festgestellt hatte.

Bei der radionischen Wirkungsweise ging Ruth Drown von einer anderen Theorie aus als Abrams. Ihrer Meinung nach wird die jedem Menschen innewohnende Lebensenergie durch eine Krankheit verändert. Zur Diagnose oder Therapie stellte sie einen geschlossenen Behandlungskreis zwischen dem Patienten und dem Radionikgerät her und stellte am Gerät die entsprechende “Rate” ein. So konnte sie feststellen, ob der eingestellte Wert, die “Rate”, zutraf oder nicht. Bei der Therapie korrigierte sie die durch die Krankheit bedingte Fehlinformation, indem sie die Lebens­energie in diesem Kreis als Informationsträger benutzte. Mit dieser Art der Behandlung war Ruth Drown ihrer Zeit weit voraus.

Erste „Fern“-Behandlungen

Ruth Drowns Gedanke ging aber noch einen Schritt weiter. Die genannte Lebensenergie war mit ihrem gesamten Informationsgehalt in jedem Teil einer Person vorhanden. Demnach musste es reichen, einen Teil des Menschen (z. B. Blutstropfen) in den Behandlungskreis einzuschalten, wie es bei der Messung schon praktiziert wurde. Darauf basierend führte Ruth Drown ihre ersten erfolgreichen “Fern”-Behand­lungen durch und nannte sie “Radio-Therapie”. Ihre Geräte waren Modifikationen der Abrams-Geräte mit 9 Einstell­möglichkeiten, für die sie eine umfangreiche Anzahl von “Raten” entwickelte. Ebenso bezog sie Farben in ihre Anwendungen mit ein, die über einen separaten Drehknopf vorgewählt werden konnten. Die Gerätebezeichnung “Homo Vibra Ray” stellte den Bezug zur Lebensenergie her.

Radio-Vision, die erste Radionik-Kamera

Ein großes Arbeitsgebiet war das von ihr 1935 entwickelte “Radio Vision Instrument”, eine Radionik-Kamera, mit der Aufnahmen des Körperinneren einer Person ge­macht wer­den konnten. (Abb. 1.09) Damit konnte sie Organe, Gewebe, Knochen, Zähne etc.  des Patien­ten fotografieren. Dazu ver­wendete sie eine Probe der Person, z. B. Blut, und stellte die entspre­chende Rate des Organs oder Bereiches ein, das fotogra­fiert werden sollte. Ver­wen­det wurde normales Foto­papier in der Größe 8×10 cm. Auch die Entwicklung erfolgte mit normalen Entwicklern und Fixierern. Wichtig war, dass die Bediener der Kamera besonders sensitiv, also feinfühlig waren, um sich auf die betreffende Person und das Thema einstellen zu können. Die Radio-Vision-Kamera selbst wurde 1939 unter der Patentnummer GB515866, Method of and means for obtaining photographic images of living and other objects patentiert.

FDA vs. Ruth Drown

Mit ihrer Arbeit und ihren Erfolgen hatte sie sich allerdings nicht nur Freunde, sondern auch viele Neider geschaffen. So suchte der traditionelle Ärzte­stand mit Unterstützung der FDA (Food and Drug Administration) nach Möglichkeiten, den derzeitigen “Kopf” der Radionik, Ruth Drown, “abzuschlagen”, was ihnen auch gelang: Sie wurde schließ­lich inhaftiert. Die Zeit der Haft nutzten die einschlägigen Behörden, um ihre gesamten Geräte zu zerstören. Nach ihrer Entlassung war sie eine gebrochene Frau und starb bald darauf nach zwei Schlaganfällen. Wer sich mit der Forschung von Dr. Wilhelm Reich, Entdecker der Orgon-Energie, befasst, mag in diesem Vorgehen der FDA einige Parallelen erkennen.

Nächstes Thema Juni 2020: „Hieronymus, das erste Radionik Patent“

*Auszug aus dem Buch: „Die vorletzten Geheimnisse – Radionik, wo Wissenschaft und Weisheitslehren zu sammenfinden“

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.