Schlagwort-Archiv Geschichte der Radionik

VonPeter W.

Radionik, die spannende Geschichte / 12

Monatsbeitrag Dezember 2020: Geschichte der Radionik / 12

Wie geht es weiter mit der Radionik?*

Von Peter W. Köhne

SE-51000 / 2000

Willard Frank hatte noch vor seinem Tod im Jahre 2008 die Weiterentwicklung des SE-5, das SE-51000, begonnen, die Don Paris zu Ende führte. Inzwischen ist es durch das Nachfolgemodell SE-52000 ersetzt worden, zu dem optional noch ein PSD (precision stick detector) angeboten wird. Dieses SE-5 hat bereits viele fest gespeicherte Programme mit insgesamt ca. 1000 Raten. Mit dem PC-Programm PCGarith® können zusätzlich noch viele Programme vom PC auf das SE-52000 herunter geladen werden.  Die Verbindung zum PC erfolgt über eine USB-Schnittstelle. Durch diese bidirektionale Verbindung lässt sich das SE-52000 vom PC aus bedienen und umgekehrt der PC vom SE-52000 aus steuern. So können auch die Messwerte per Knopfdruck ins PC-Programm übernommen werden.

PCGarith® – Software

Das PC-Programm PCGarith® bietet viele erweiterte Mög­lich­keiten, z. B. das Mitsenden von Bildern, Symbolen und Videos. Es bietet viele Editiermöglichkeiten und Erweiterungen zu der mitgelieferten Datenbank mit mehr als 19 000 Raten. Ebenso ist es möglich mit separaten Balancierungsgeräten wie dem PCGarith®-Interface gleichzeitig mehrere, verschiedene Balancierungen durchzuführen, ähnlich dem SE-5 Multibalancer. Die PCGarith® Software läuft unter Windows von XP bis Windows 10.

PCGarith® Interface

Schon George de la Warr hatte separate Balancierungsgeräte eingesetzt, um das eigentliche Messgerät immer wieder für die Messung freizubekommen. Die gleiche Idee wurde mit dem PCGarith®-Interface verfolgt. Wenn die Messung und Analyse abgeschlossen ist, kann die Balancierung wie gewohnt mit dem Radionikgerät durchgeführt werden. Allerdings ist das SE-52000 dann nicht mehr für die nächste Messung frei.

Ist aber ein PCGarith®-Interface als zusätzliches Balancierungsgerät angeschlossen, kann die Balancierung damit durchgeführt werden und das SE-52000 ist wieder zur Messung und Analyse frei. Die PCGarith® Software ist in der Lage mehrere Interfaces dieser Art gleichzeitig zu betreiben, während mit dem SE-52000 weitere Analysen durchgeführt werden. Wie viele Interfaces parallel betrieben werden können, hängt nur von der Leistung des Rechners ab. Die Balancierungen können auch voreingestellt werden, wenn sie zu einem bestimmten Zeitpunkt gesendet werden sollen.

Wenn Anwender die PCGarith® Software für die älteren SE-5 Modelle verwenden möchten, ist das über eine spezielle serielle Schnittstelle am PCGarith® Interface möglich. Das Programm wird in drei Sprachen angeboten, Deutsch, Englisch und Portugiesisch.

 

Automatische Radionik-Systeme

Neben den Geräten, die mehr die traditionelle Entwicklungslinie verfolgt und erweitert haben, werden auch automatische Systeme angeboten, die im Wesentlichen nur auf Computerprogrammen basieren. Die Analysen erfolgen im Allgemeinen über Zufallsgeneratoren mittels entsprechender Algorithmen. Auch gibt es Geräte, die nur die statistischen Krankheiten der betreffenden Altersgruppe einer Person auswerfen. Diese Arten der Analysen führen dazu, dass die Analysenergebnisse nicht reproduzierbar sind oder nicht zutreffen. Balancierungen laufen oft innerhalb des Computers ab ohne Verwendung von Proben einer Person.

miniGARITH® – Radionikgerät aus Papier?

Ein weiteres Radionikgerät, das völlig ohne elektrische oder elektronische Bauteile auskommt und rein auf Basis von Symbolen arbeitet, ist das von Peter W. Köhne entwickelte miniGARITH®.  Es ist einfach aufge­baut und kann sowohl alle Funk­tionen der Radionik erfüllen wie Messen, Analysieren, Balan­cieren und Therapieren als auch das Herstellen von radioni­schen Informa­tions­mitteln. Basis des Gerätes sind die Erfah­rungen, die sich aus der Arbeit mit dem von Hiero­nymus entwi­ckelten Radio­nikgerät erge­ben haben.

Die Version 1.0 war komplett aus Karton hergestellt und hatte für die Einstellung der Raten einzelne Zahlenschieber. Die Version 2.0 besteht aus Plexiglas, ebenso die Raten-Schieber, die je nach Belieben mit Zahlen- oder Wort-Raten beschriftet werden können. Das miniGARITH® ist ein ideales Radionik-Gerät für Radionik-Einsteiger und private Anwender im Familienbereich.

miniGARITH® B

Auch für das miniGARITH® steht ein separates Balancierungsgerät zur Verfügung ähnlich dem PCGarith® Interface. Dies ist auch bei SE-5 Anwendern beliebt für Langzeitbalancierungen

Weitere Aussichten

Hier endet vorläufig die Geschichte der Radionik. Wie die Entwicklung weitergeht, ist derzeit nicht genau abzuschätzen. Sicher wird es noch viele Vereinfachungen in der Bedienung geben und die Programme werden erweiterte Möglichkeiten anbieten. Denkbar ist auch, dass sich Klienten/Patienten selbst analysieren, in dem tiefere Schichten des Bewusstseins aktiviert werden und das Radionik-Programm dies auswertet und die Balancierung durchführt. Dazu ist aber noch einiges an Forschungsarbeit nötig.

Definition der Radionik

 Es gibt mehrere Definitionen der Radionik. Hier die Definition, die auch zeitgemäß moderne Erkenntnisse und alte Weisheitsquellen miteinander verbindet:

Die Radionik ist eine Technik in Wechselwirkung mit dem Bewusstsein, sie ist ein Verfahren zur Analyse und Balancierung des morphischen Informationsfeldes, auch „Inneres Datenfeld“ (IDF) genannt. Sie bedient sich der menschlichen Fähigkeiten im Bereich der intuitiven Wahrnehmung in Verbindung mit speziell dafür entwickelten Instrumenten. Die Radionik bedient sich bewusst und absichtlich dieser höheren geistigen Fähigkeiten.

Die Wirkungsweise der Radionik kann heute auf Grund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse erklärt werden wie z.B. moderne Quantenphysik, morphisches Feld (H. Spemann / R. Sheldrake), holo­graphisches Weltbild (D. Bohm, K. Pribram u.a.), Einheitliche Quantenfeld-Theorie (B. Heim / W. Dröscher). Zum Verständnis werden auch philosophische, psychologische und alte Quellen der Weisheit mit einbezogen.

 

Im nächsten Jahr (2021) geht es um das tiefere Verstehen der Radionik unter dem Titel: “Phänomen der Radionik”

*Auszüge aus den Büchern: „Die vorletzten Geheimnisse – Radionik, wo Wissenschaft und Weisheitslehren zu sammenfinden“ und  “Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.

 

VonPeter W.

Radionik, die spannende Geschichte / 11

Monatsbeitrag November 2020: Geschichte der Radionik / 11

Schritt in die Computer-Technik*

Von Peter W. Köhne

Der SE-5 IDF Analyzer

Mit Dr. Abrams hatte in USA die Radionik den Anfang genommen. Nun schließt sich der Kreis wieder. Als die ersten Personal- und Pocketcomputer auf den Markt kamen, lag der Schritt nahe, Radionikgeräte mit Computern auszustatten. Auch das erste Radionikgerät mit Computer kam aus den USA. Dr. Willard Frank, Physiker, Elektroin­genieur und Erfinder, stellte 1986 ein computer­unterstütztes Radionik­gerät vor, den “SE-5 Biofield Spectrum Analyzer”. Dieses Gerät war sowohl für die Analyse des “Inneren Daten-Feldes” (IDF) einsetz­bar, also zur radionischen Diagnose, als auch zu dessen Balancierung, der radio­nischen Therapie. Eine Entwicklung, die sich bis heute fortgesetzt hat und über die Verbindung mit leistungs­fähigen Rechnern nicht nur die Arbeit, sondern auch die Ergebnisse noch effektiver und effizienter macht. Im kleinen Pocket Computer auf dem SE-5 waren bereits viele Diagnose- und Thera­pie­programme ver­füg­bar. Mit einem Potenzie­rungs­pro­gramm ließen sich zum Beispiel alle Arten von radio­nischen Informa­tionsmitteln auch mit homöopathischem Hintergrund herstellen. Durch die serielle Schnitt­stelle an der Seite des Gerätes konnte das SE-5 auch an einen PC angeschlossen werden (monodirektionale Verbindung).

Wie schon bei den Radionikgeräten von Drown, de la Warr, Hieronymus und anderen dient beim SE-5 eine Reibeplatte als Detektor (Stick-Methode). Diese Stickplatte ist aber nicht die gewohnte Gummi­membrane wie bei De la Warr, sondern eine dünne Kunststoffplatte, unter der sich die sogenannten “Skalarantennen” befinden, über die der Kontakt zum IDF hergestellt und somit ein Zugriff auf jede Art von Information in allen Lebensbereichen ermöglicht wird. Durch den Einsatz des Computers entfallen die bis dahin typischen Einstellknöpfe. Die “Raten” werden nicht mehr einzeln eingestellt, sondern einfach per Knopfdruck vom Computer abgerufen. Die Arbeitsweise ist dadurch wesentlich verein­facht und eine Analyse nimmt wesent­lich weniger Zeit in Anspruch, als mit den bisherigen Stan­dard­geräten. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden “Raten” war bereits auf weit über 14000 angestiegen. Das SE-5 war das erste Radionikgerät mit einem Schutzprogramm, das eine Arbeit nur in der aufstei­gen­den Lebensspirale zulässt und damit nur rein ethische Motive akzeptiert, was für jeden Radioniker stets selbst­verständlich sein sollte. Diese ethische Voraus­setzung für die radionische Arbeit mit dem SE-5 zeigt sich deutlich in den Einstiegstests vor Analysen­beginn (Intake Clearance)  und in der bei jeder Balancierung mitlaufenden “Rate” Z.B.D.G. (Zum Besten Des Ganzen).

SE-5 für MS-Windows

Erste Software-Programme, mit denen das SE-5 an einem PC betrieben werden konnte, standen schon 1992 zur Verfügung. Ein umfangreicheres Programm, das bereits unter Windows 3.11 lief, das Programm SE-5 für Windows, fand eine weite Verbreitung für die Arbeit mit dem SE-5. Es wurde immer wieder an die neuesten Windows-Versionen angepasst und war im Einsatz bis Windows XP, als Microsoft das Betriebssystem umstellte.

Der SE-5 Multi-Balancer

Durch den Einsatz von Computern war es auch erstmals möglich, mehrere individuelle Balancierungen automatisch hintereinander ablaufen zu lassen (Sequentielle Balancierung). Dazu wurde die SW SE-5 für Windows um die Multi-Balancer Funktion erweitert.

Hierzu wurden auf dem PC für jede Person die balanciert werden sollte, individuelle Raten zusammengestellt, die sich bei der Analyse ergaben, sie wurden als Sitzung oder Programm bezeichnet. So konnten bis zu 39 Sitzungen vorprogrammiert und den einzelnen Ausgängen des Multi-Balancers (1-39) zugeordnet werden. Für die Ausgänge wurden die Extenderplatten verwendet, wie sie als Zubehör zum SE-5 verwendet wurden, je Ausgangskanal eine Platte, auf die die betreffende Probe der jeweiligen Person gelegt wurde.

Der Ablauf der Balancierung wurde nun über den PC gesteuert. Dieser schaltete das SE-5 und den Multi-Balancer ein, rief die erste vorprogrammierte Sitzung auf und schaltete das SE-5 auf den zugewiesenen Kanal des Multi-Balancers. Nach Ablauf der Balancierungszeit schaltete der PC den Kanal und das SE-5 ab. Nach einer Ruhepause von einer Minute schaltete der PC das SE-5 wieder ein und wählte die nächste Sitzung mit dem betreffenden Kanal, um diese Balancierung durchzuführen. Dies wiederholte sich so lange, bis alle vorprogrammierten Sitzungen abgearbeitet waren. War vor dem Start die Funktion „Protokoll drucken“ gewählt worden befanden sich nach Ende der Balancierungen die Protokolle dazu im Druckerkörbchen. Meist wurde diese Möglichkeit der automatischen Balancierung über Nacht in Anspruch genommen, damit das SE-5 am nächsten Tag wieder für die Analysen zur Verfügung stand.

Nächstes Thema Dezemberer 2020: „Wie geht es weiter“

*Auszüge aus den Büchern: „Die vorletzten Geheimnisse – Radionik, wo Wissenschaft und Weisheitslehren zu sammenfinden“ und  “Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

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VonPeter W.

Radionik, die spannende Geschichte / 10

Monatsbeitrag Oktober 2020: Geschichte der Radionik / 10

Alles Symbole*

Von Peter W. Köhne

Symbole und Radionik

Der Ansatz von Malcolm Rae, Symbole in der Radionik zu verwenden, war ein Schritt, der aus heutiger Sicht der radionischen Wirkungsweise seiner Zeit voraus war. Aus Sicht der ganzheitlichen Betrachtung setzt die Radionik in der seelisch-informationellen Existenzebene an. Dort geht die Wirkung von Symbolen aus. Die bisher verwendeten Zahlenraten waren auch nichts anderes als Symbole.

Remedy Simulator Cards

Für Malcolm Rae waren demnach die “Raten” manifestierte Gedan­ken(-bilder), die dann sozusagen als kalibrierte Vorgabe zur Analyse bzw. Behandlung dienten. Die geometrischen Darstellungen ver­wen­dete er in großem Rahmen auch zur Herstellung und Poten­zie­rung homöo­pathischer Mittel, weswegen sie als “Remedy Simu­la­tor Cards” bezeichnet wurden. Von diesen Karten wurden weit mehr als 25.000 entwickelt.

Das Prinzip hinter den Remedy Cards

Die sieben ineinander liegenden Kreise symbolisieren einen doppelwandigen Zylinder, in dem Wasser im Kreis fließt. Im Inneren des Zylinders befindet sich ein Becken mit stehendem Wasser. Die fünf Striche symbolisieren Schlitze, die sich in der Wand des inneren Kreises befinden. Statt der Schlitze können auch kleine Röhrchen in die Wand eingesetzt werden.

Die Entstehung eines Musters im inneren Zylinder ist rein physikalisch zu erklären. Wenn wir einen Behälter mit fließendem Wasser und einen mit stehendem Wasser durch Schlitze miteinander verbinden, sind die Schlitze der Ausgangspunkt für Wellen, die sich im stehenden Wasser ausbreiten. Dabei entstehen durch mehrere Schlitze auch mehrere Wellen, die sich auf der Seite des stehenden Wasser überschneiden und Muster bilden. Mit fünf Schlitzen oder mehr werden komplexere Interferenzmuster erzielt. Die Symbolik der Remedy Cards bezieht sich auf das Interferenzmuster.

Radionische Potenzierung

Mit diesen Remedy Cards war es auch möglich, mit dem von ihm entwickelten Potenziergerät radionische Informationsmittel herzustellen, die die gleiche Information enthielten, wie das entspre­chende homöo­pa­thische Mit­tel. Dazu wurde die Remedy Card in den Eingangs­schlitz gesteckt, das Träger­material, z. B. Globuli, kam in den Aus­gangstopf und am Drehknopf konnte die entspre­chende Potenz einge­stellt werden. Nach ein paar Minuten war das Mittel fertig. Der Aspekt des mani­festierten Gedankens lässt aber auch die Wirkungsweise der nicht eingeschalteten Hieronymus-Geräte in einem anderen Licht erscheinen.

Sanjeevini-Karten

Sanathana Sai Sanjeevini ist ein aus Indien stammendes System von Symbolen, das ähnlich wie die Remedy Cards von der informationellen Ebene aus wirken. Das Sanskritwort Sanathana bedeutet zeitlos, was auch darauf hinweist, dass diese Symbole von der raum- und zeitlosen seelisch-informationellen Ebene aus wirken.

Das Peggotty-Board

Der Weg, geometrische “Raten”, Anordnungen und Sym­bole zu benutzen, kommt besonders bei einem völlig anderen Radionikgerät zur Anwendung, dem “Peggotty-Board”. Dieses wird bis heute verwendet, aber nur zur Be­handlung der Wirbelsäule, des Skeletts und der Musku­latur. Zum Ein­stellen der “Raten” dienen Stifte ähnlich denen für Pinnwände, so genannte “Pegs”. Mit diesen Stiften wird auf einem Raster von 12×10 Steck­plätzen ein Muster gesteckt, das dann die gewünschte geome­trische “Rate” darstellt. Diese Rate, genau genommen das durch die gesteckten Pegs entstehende Inter­ferenzmuster, wirkt auf die Probe des Patienten, die auf einen frei schwingenden Bügel in der unteren Mitte des Gerätes gelegt wird.

„Neue Homöopathie“

Der Österreicher Erich Körbler entdeckte einen anderen Weg, Symbole nutzbar zu machen. Mit seiner “Neuen Homöopathie” schuf er die Möglichkeit, mit einfachen Symbolen direkt über die informationelle Ebene auf das Körpergeschehen und die Psyche Einfluss zu nehmen. Körbler verwendete hierzu verschiedene Grundformen wie parallele Striche in beliebiger Größe, angefangen mit zwei bis neun Strichen, weiterhin die Kreuzform mit gleich­langen Balken (griechisches Kreuz), die Ypsilonform (Lebensrune) und die Sinusform.  Ein halbes Jahr vor seinem unerwarteten Tod hatte Körbler begonnen, die Neue Homöo­pathie und die Radionik miteinander zu ver­binden, was dann aber nicht weitergeführt werden konnte. In Erich Körbler konnte man wohl mit Recht einen Schamanen der Neuzeit sehen.

Heutige Radionik-Geräte verwenden zu den herkömmlichen Raten auch Bilder und Symbole.

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*Auszüge aus den Büchern: „Die vorletzten Geheimnisse – Radionik, wo Wissenschaft und Weisheitslehren zu sammenfinden“ und  “Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

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VonPeter W.

Radionik, die spannende Geschichte / 9

Monatsbeitrag September 2020: Geschichte der Radionik / 9

Neue radionische Konzepte*

Von Peter W. Köhne

Philosophie und Radionik

Viele Forscher nahmen sich in England der Radionik an. Noch zu Lebzeiten von Albert Abrams studierte Sir James Barr in Kalifornien die ERA-Methode. Guyon Richards war ein unermüdlicher Forscher auf dem Gebiet der Radionik. Von vielen, vielen weiteren Namen sollen hier noch zwei bedeu­tende genannt werden, bevor der Kreis sich wieder schließt, nämlich David V. Tansley und Malcolm Rae.

David V. Tansley (1934-1988)

David Tansley entwickelte ein neues Konzept der Radionik, indem er Aspekte östlicher Philo­sophie in die Arbeit einfließen ließ, z. B. das Einbeziehen des Energie­körpers mit seinen Energiezentren, den Chakras. Er ent­wickelte das einzige Radionikgerät, das nur für den Einsatz bei Drüsen und Chakras gedacht war. Mit seiner Arbeit übte er als ihr späterer Vorsitzender einen starken Einfluss auf die Radionic Association aus, die heute die Radionik auf die subtileren menschlichen Bereiche erweitert hat und bei der Arbeit auch energetische Störungen in die Krankheitslehre einbezieht. Dies führte aber auch zur Abspaltung einer kleinen Gruppe Radioniker von der Gesellschaft. Die englische “School of Radionics” arbeitet nach den Grundlagen von David Tansley.

David Tansley hat sehr viele Bücher zur Radionik und über Themen der feinstofflichen Körper, der Aura und der Energiezentren, den Chakras, geschrieben. In einem Buch stellt er die Frage: “Radionik- Wissenschaft oder Magie” und zeigt sehr gute Ansätze für ein wissenschaftliches Verständnis der Radionik. Die meisten seiner Bücher sind heute in deutscher Sprache erhältlich.

Malcolm Rae (1913-1979)

Malcolm Rae ein britischer Elektronik-Ingenieur zeigte schon als junger Mann reges Interesse an alternativen medizinischen Verfahren, nachdem er bereits von seinem Arzt aufgegeben worden war. Er erforschte fünfzehn Jahre lang die Radionik, immer in enger Zusammen­arbeit mit verschiedenen Ärzten und beschritt dann seinerseits neue Wege in diesem Gebiet. Er zog zum einen das Pendeln der Reibe­platte vor, ähnlich wie Tansley. Malcolm Rae arbeitete nicht nur mit den Basis 10 Zahlen-”Raten” mit dem Skalen­bereich von 0…10 , sondern erweiterte den Skalen­bereich auf 0…44 (Basis 44 Raten). Er verwendete auch geometrische “Raten”, geometrische Darstellungen von bestimmten Verhältnissen. Er vertrat die Ansicht, dass damit Gedanken präziser manifes­tiert und zum Ausdruck gebracht werden könnten als mit Zahlen-”Raten”. Hiermit kam er der Verwendung von Symbolen, wie sie z. B. die Schamanen schon seit Jahrhunderten verwende­ten, näher als andere Radioniker. Nach heutigem Wissensstand bezog er damit die rechte Gehirnhemisphäre stärker in die radionische Arbeit mit ein.

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VonPeter W.

Radionik, die spannende Geschichte / 8

Monatsbeitrag August 2020: Geschichte der Radionik / 8

Radionic Association und Delawarr Camera*

 

Von Peter W. Köhne

The Radionic Association

In England fanden sich am 27. Febr. 1960 elf Radioniker, einschließlich der de la Warrs, zur Gründung der radionischen Gesell­schaft “The Radionic Association Ltd.” zusammen, die später über 500 Mitglieder zählte. Dies war auch die offizielle Geburtsstunde eines neuen Berufes, des “Radionic Practitioner”, eines lizenzierten Radionikers. Die Ausbildung zum “Radionic Practitioner” dauert drei Jahre und kann auch von deutschen Radionikern absolviert werden.

Wie in England schlossen sich Radioniker in ganz Europa zusammen, um das Wissen über Radionik und deren Anwendungsmöglichkeiten bekannt zu machen und einzusetzen, zum Beispiel in Italien, Spanien und Deutschland.

In Deutschland wurde 1992 die Deutsche Radionische Gesellschaft e.V. gegründet und bot viele Möglichkeiten an, die Radionik kennen zu lernen und einzusetzen. Auch jährliche Tagungen führten zu einem immer breiteren Verständnis und Wissen, wie die Radionik eingesetzt werden kann. Der Verein existierte bis 2017 und wurde dann aufgelöst.

Prozess gegen die de la Warrs

Es war auch im Jahr 1960, als die de la Warrs eine Anzeige wegen Betrügerei erhielten, weil die Käuferin eines Radionik­gerätes nicht damit zurecht kam und ihrer Meinung nach das Radionikgerät die Gesundheit einer Patientin ver­schlech­tert haben sollte. Dieser Fall kam vor Gericht, weil angeblich das Radionikgerät von de la Warr nicht die versprochene Wirkung zeigte. Dieser Prozess verlief anders als bei Ruth Drown. Trotz einiger Ärzte, die die Chance gekommen sahen, die Radioniker auszubooten, war die Anzahl der Befürworter deutlich in der Überzahl. Auch die Öffentlichkeit verfolgte mit größer werdendem Interesse den Prozess, den die de la Warrs letztendlich gewannen. Allerdings brachte sie dies fast an den Rand des Ruins, da sie die Prozesskosten selbst tragen mussten (der Klägerin wurde Armenrecht zugestanden).

Die positive Seite dieses Prozesses war jedoch, dass sich die Radionik in England stark etablierte und sich weit verbreitete. Darüber hinaus hatte es die Radionik nun nicht mehr nötig, irgendwelche Erfolge nachweisen zu müssen. George de la Warr starb 1969, seine Frau Marjorie leitete die Laboratorien bis zu ihrem Tod 1985. Leo Corté, ein Mitbegründer der Delawarr Laboratorien führte diese Arbeit weiter und übergab sie der Tochter de la Warr’s, Diana, die die Leitung des Labors noch einige Jahre innehatte. Heute sind die Delawarr-Laboratorien aufgelöst.

Delawarr Camera

Wie schon Ruth Drown entwickelten auch die de la Warrs eine radioni­sche Kamera, die “Delawarr Camera”. Leider ist die Originalkamera verschol­len. Es gibt aber inzwischen einen Nachbau, der nach den Original­unterlagen angefertigt wurde. Die besten Auf­nahmen ent­stan­den hier durch Ausrich­ten der Probe auf den C.R.P. (Critical Rotation Point). Diese Kamera erhielt 1955 unter der Nr. 1.084.318 ein franzö­sisches Patent (auch an­dere Delawarr-Geräte er­hiel­ten Pa­ten­te, diese in England).

Die Radionik-Kameras von Drown und de la Warr unterschieden sich wesent­lich, hatten aber eines gemeinsam: Nur bestimmte Per­so­nen brachten aussagefähige Bilder zustande. Bei der Delawarr Camera waren es hauptsächlich de la Warr selbst und Leo Corté, ein Mitbegründer der Delawarr Laboratorien. Mit der Delawarr Kamera wurden über 10.000 Aufnahmen gemacht.

 

Nächstes Thema September 2020: „Neue radionische Konzepte

*Auszüge aus den Büchern: „Die vorletzten Geheimnisse – Radionik, wo Wissenschaft und Weisheitslehren zu sammenfinden“ und  “Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

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