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VonPeter W.

Radionik, die spannende Geschichte / 10

Monatsbeitrag Oktober 2020: Geschichte der Radionik / 10

Alles Symbole*

Von Peter W. Köhne

Symbole und Radionik

Der Ansatz von Malcolm Rae, Symbole in der Radionik zu verwenden, war ein Schritt, der aus heutiger Sicht der radionischen Wirkungsweise seiner Zeit voraus war. Aus Sicht der ganzheitlichen Betrachtung setzt die Radionik in der seelisch-informationellen Existenzebene an. Dort geht die Wirkung von Symbolen aus. Die bisher verwendeten Zahlenraten waren auch nichts anderes als Symbole.

Remedy Simulator Cards

Für Malcolm Rae waren demnach die “Raten” manifestierte Gedan­ken(-bilder), die dann sozusagen als kalibrierte Vorgabe zur Analyse bzw. Behandlung dienten. Die geometrischen Darstellungen ver­wen­dete er in großem Rahmen auch zur Herstellung und Poten­zie­rung homöo­pathischer Mittel, weswegen sie als “Remedy Simu­la­tor Cards” bezeichnet wurden. Von diesen Karten wurden weit mehr als 25.000 entwickelt.

Das Prinzip hinter den Remedy Cards

Die sieben ineinander liegenden Kreise symbolisieren einen doppelwandigen Zylinder, in dem Wasser im Kreis fließt. Im Inneren des Zylinders befindet sich ein Becken mit stehendem Wasser. Die fünf Striche symbolisieren Schlitze, die sich in der Wand des inneren Kreises befinden. Statt der Schlitze können auch kleine Röhrchen in die Wand eingesetzt werden.

Die Entstehung eines Musters im inneren Zylinder ist rein physikalisch zu erklären. Wenn wir einen Behälter mit fließendem Wasser und einen mit stehendem Wasser durch Schlitze miteinander verbinden, sind die Schlitze der Ausgangspunkt für Wellen, die sich im stehenden Wasser ausbreiten. Dabei entstehen durch mehrere Schlitze auch mehrere Wellen, die sich auf der Seite des stehenden Wasser überschneiden und Muster bilden. Mit fünf Schlitzen oder mehr werden komplexere Interferenzmuster erzielt. Die Symbolik der Remedy Cards bezieht sich auf das Interferenzmuster.

Radionische Potenzierung

Mit diesen Remedy Cards war es auch möglich, mit dem von ihm entwickelten Potenziergerät radionische Informationsmittel herzustellen, die die gleiche Information enthielten, wie das entspre­chende homöo­pa­thische Mit­tel. Dazu wurde die Remedy Card in den Eingangs­schlitz gesteckt, das Träger­material, z. B. Globuli, kam in den Aus­gangstopf und am Drehknopf konnte die entspre­chende Potenz einge­stellt werden. Nach ein paar Minuten war das Mittel fertig. Der Aspekt des mani­festierten Gedankens lässt aber auch die Wirkungsweise der nicht eingeschalteten Hieronymus-Geräte in einem anderen Licht erscheinen.

Sanjeevini-Karten

Sanathana Sai Sanjeevini ist ein aus Indien stammendes System von Symbolen, das ähnlich wie die Remedy Cards von der informationellen Ebene aus wirken. Das Sanskritwort Sanathana bedeutet zeitlos, was auch darauf hinweist, dass diese Symbole von der raum- und zeitlosen seelisch-informationellen Ebene aus wirken.

Das Peggotty-Board

Der Weg, geometrische “Raten”, Anordnungen und Sym­bole zu benutzen, kommt besonders bei einem völlig anderen Radionikgerät zur Anwendung, dem “Peggotty-Board”. Dieses wird bis heute verwendet, aber nur zur Be­handlung der Wirbelsäule, des Skeletts und der Musku­latur. Zum Ein­stellen der “Raten” dienen Stifte ähnlich denen für Pinnwände, so genannte “Pegs”. Mit diesen Stiften wird auf einem Raster von 12×10 Steck­plätzen ein Muster gesteckt, das dann die gewünschte geome­trische “Rate” darstellt. Diese Rate, genau genommen das durch die gesteckten Pegs entstehende Inter­ferenzmuster, wirkt auf die Probe des Patienten, die auf einen frei schwingenden Bügel in der unteren Mitte des Gerätes gelegt wird.

„Neue Homöopathie“

Der Österreicher Erich Körbler entdeckte einen anderen Weg, Symbole nutzbar zu machen. Mit seiner “Neuen Homöopathie” schuf er die Möglichkeit, mit einfachen Symbolen direkt über die informationelle Ebene auf das Körpergeschehen und die Psyche Einfluss zu nehmen. Körbler verwendete hierzu verschiedene Grundformen wie parallele Striche in beliebiger Größe, angefangen mit zwei bis neun Strichen, weiterhin die Kreuzform mit gleich­langen Balken (griechisches Kreuz), die Ypsilonform (Lebensrune) und die Sinusform.  Ein halbes Jahr vor seinem unerwarteten Tod hatte Körbler begonnen, die Neue Homöo­pathie und die Radionik miteinander zu ver­binden, was dann aber nicht weitergeführt werden konnte. In Erich Körbler konnte man wohl mit Recht einen Schamanen der Neuzeit sehen.

Heutige Radionik-Geräte verwenden zu den herkömmlichen Raten auch Bilder und Symbole.

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*Auszüge aus den Büchern: „Die vorletzten Geheimnisse – Radionik, wo Wissenschaft und Weisheitslehren zu sammenfinden“ und  “Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

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