Schlagwort-Archiv Radionik und Bewusstsein

VonPeter W.

Radioni, das Phänomen / 3

Monatsbeitrag März 2021: Radionik und Bewusstsein / Teil 3

Radionik und Bewusstsein / Teil 3*

Von Peter W. Köhne

Fernbehandlung?

Ist es möglich, irgendjemand aus der Ferne zu behandeln? Radionik wird oft als Methode zur Fernbehandlung beschrieben und erregt dadurch auch viele Gemüter, die fragen, ob das überhaupt möglich ist. Natürlich ist das möglich! Wer zum Arzt geht, wird in vielen Fällen nicht dort direkt behandelt, sondern bekommt ein Rezept für eine Arznei, die dann daheim eingenommen wird. Die „Behandlung“ erfolgt dann durch den Patienten bei sich zuhause, also von der Arztpraxis aus gesehen in der Ferne.

Behandeln hat etwas mit Hand zu tun

Nebenbei, das Wort Behandlung hat ursprünglich etwas mit „Hand“ zu tun. Chirurgie, Physiotherapie, Chiropraktik, Osteopathie, Faszientherapie, Jin Shin Jyutsu und Andere behandeln im wahrsten Sinne des Wortes, sie legen Hand an. Die Vorsilbe be- bezeichnet darüber hinaus eine Bearbeitung, Berührung oder Beschäftigung mit etwas oder jemandem. Früher gab es noch die Formen bekochen, wenn für jemanden gekocht wurde oder betanzen, wenn mit jemandem getanzt wurde. Bei einer Be-handlung wird demnach etwas per Hand mit jemandem getan.

Radionik arbeitet raum- und zeitunabhängig

Und? Was geschieht bei der radionischen Analyse und Therapie, wenn eine Person weit entfernt ist? Erinnern wir uns, der Ausgangspunkt der Radionik ist die seelisch-informationelle Welt, also im Hier und Jetzt, raum- und zeitunabhängig. Über die Testprobe der Person verbindet sich der Radioniker mit dem IDF der Person, seinem inneren Datenfeld. Dies erfolgt über die Bewusstseine der beteiligten Personen, Radioniker und Testperson. Aber wie, wenn es sich um entfernt lebende Personen handelt?

Das Kollektive Bewusstsein

Um dies zu verdeutlichen möchte ich auf eine Grafik von Marie-Louise von Franz zurückgreifen. Sie war eine Schweizer Philologin, praktizierende Psychotherapeutin und eine enge Mitarbeiterin des Schweizer Psychiaters C.G. Jung.

Diese Grafik zeigt sehr schön die Verknüpfung aller Bewusstseine vom individuellen Bewusstsein (A) über das Gruppenbewusstsein (B), das nationale Bewusstsein (C), das kontinentale Bewusstsein (D), dies könnte auch ein ethnisches Bewusstsein sein, bis hin zum kollektiven Bewusstsein der gesamten Menschheit (E). An diesem Bild lässt sich auch  erkennen, dass über das kollektive Bewusstsein auch alle individuellen Bewusstseine miteinander verbunden sind. Ich möchte sogar noch weitergehen und sagen,  Alles verfügt über ein eigenes individuelles Bewusstsein und ist über das kollektive Bewusstsein miteinander verknüpft. Alle Bewusstseine interagieren miteinander, sofort, raum- und zeitunabhängig, nichtörtlich. Das kollektive Bewusstsein ist die Summe aller individuellen, einzelnen Bewusstseine. Sie verbinden sich über die Gruppenbewusstseine aller Schöpfungsebenen (Geschlechter, Generationen, Völker, Abstammungsgruppen, Tiere, Pflanzen, Mineralien) zum gesamten, kollektiven Bewusstsein.

Fernheilung statt Fernbehandlung

Diese Verknüpfung macht es dem Radioniker (Radioniker – A) leicht, jedes Bewusstsein einer Person  und damit das betreffende individuelle IDF (A – Klient / Patient) zu erreichen, sofort, raum- und zeitlos. Demnach findet es auch nicht in der Ferne statt, sondern Hier und Jetzt. Natürlich findet die Wirkung, die Aktivierung der Selbstheilungskräfte und Korrekturmöglichkeiten, in der Ferne, am Aufenthaltsort der betreffenden Person statt. Dies ist ähnlich den eingangs beschriebenen „Behandlungen“ mit bestimmtem Arzneien zuhause, also genau genommen findet eine Fernheilung statt und keine Fernbehandlung.

Fassen wir zusammen:

Das Bewusstsein des Radionikers und die Interaktion mit anderen Bewusstseinen ist ausschlaggebend für die radionische Arbeit.

Im nächsten Beitrag im April 2021 geht es um die Frage: “Wie ist es möglich mit einem technischen Gerät in der nichtörtlichen, nichtpolaren Ebene zu arbeiten?”

*Auszüge aus dem Buch: Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

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VonPeter W.

Radionik, das Phänomen / 2

Monatsbeitrag Februar 2021: Radionik und Bewusstsein / Teil 2

Radionik und Bewusstsein / Teil 2*

Von Peter W. Köhne

Bewusstsein? Welches?

Im Teil 1 von Radionik und Bewusstsein hatten wir erfahren, dass Arthur M. Young, der Präsident der Gesellschaft für Bewusstseinsforschung in Philadelphia beim Erforschen der Radionik festgestellt hatte, dass die radionische Arbeit einzig und allein über das Bewusstsein erfolgt.

Welches Bewusstsein? Das Thema Bewusstsein ist äußerst vielseitig, je nachdem ob es aus Sicht der Wissenschaft, der Psychologie, der Philosophie oder der Religion betrachtet wird. Darüber gibt es viele Abhandlungen. Unsere Betrachtung hier bezieht sich darauf, welche Rolle sie in der Radionik spielt. Daher ist die Betrachtungsweise darauf abgestimmt.

Der Begriff Bewusstsein ist eigentlich vom Wort Wissen abgeleitet. Dies verleitete dazu, es dem Verstand zuzuordnen. Wenn aber dann Begriffe wie unterbewusst oder unbewusst dazukommen, reicht der Verstand nicht mehr aus. Aus Sicht der Radionik geht das Bewusstsein weit über das Verstandesdenken hinaus.

Drei Existenzebenen

Schauen wir uns daher das Bewusstsein aus Sicht der drei Hauptexistenzebenen an, Körper Geist und Seele. Dazu unterscheiden wir das Tages- oder Wachbewusstsein, das Unterbewusstsein und Unbewusstsein.

In der Grafik sehen wir, dass Wachbewusstsein und Unterbewusstsein im Bereich der Polarität liegen, wie wir es in der gesamten Betrachtung der Ebenen schon gesehen haben. Das Unbewusstsein liegt im Bereich der Information, da wo die Radionik ansetzt. Wenn wir jetzt die Frage stellen, wie sich diese drei Bewusstseinsbereiche zum gesamten Bewusstsein verhalten, nimmt das Unbewusstsein den größten Anteil ein. Da wir bei der Betrachtung der Ebenen davon ausgegangen sind, dass der seelisch-informationelle Bereich Alle Informationen beinhaltet, ist es wohl auch verständlich, dass das Unbewusstsein den größten Anteil am Gesamtbewusstsein ausmacht. Im Allgemeinen liegt dieser Anteil bei ca. 80%, die restlichen 20% verteilen sich auf die beiden anderen Bewusstseinszustände Wach- und Unterbewusstsein und überlappen sich auch.

Radionik als Intuitionsverstärker

In der Definition der Radionik hatten wir gesagt: Die Radionik …… bedient sich der menschlichen Fähigkeiten im Bereich der intuitiven Wahrnehmung in Verbindung mit speziell dafür entwickelten Instrumenten. Die Radionik bedient sich bewusst und absichtlich dieser höheren geistigen Fähigkeiten.

Schauen wir auf unsere Grafik, können wir erkennen, dass die Intuition unmittelbar auf das Unbewusstsein zugreifen kann, auf den Bereich des Bauplanes, der Blaupause einer Person. Die Radionikgeräte wirken dabei wie ein Intuitionsverstärker, der die gefundenen Informationen an das Unter- und Wachbewusstsein weiterleitet. Jetzt könnte natürlich die Frage auftauchen, warum denn überhaupt solche Geräte benötigt werden, wenn sowieso alles über das Bewusstsein läuft. Stimmt, die Frage ist berechtigt. Wer in der Lage ist, über seine Intuition unmittelbar auf diese Informationsebene zuzugreifen, benötigt tatsächlich keine Gerät dafür. Allerdings sind das die wenigsten Menschen. Somit dienen Radionikgeräte als Bewusstseinsverstärker beziehungsweise als Intuitionsverstärker. Ebenso dienen sie als Fokussierungshilfe und erhöhen die Wahrscheinlichkeit des Messergebnisses.

Warum die Radionik auch als Möglichkeit einer Fernbehandlung angesehen wird, ist das Thema in Teil 3 von Radionik und Bewusstsein.

PS.    Welche Rolle der in der Grafik angedeutete 12-dimensionale Raum x1-x12 spielt, betrachten wir später an anderer Stelle.

*Auszüge aus dem Buch: Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.

VonPeter W.

Radionik, das Phänomen / 1

Monatsbeitrag Januar 2021: Radionik und Bewusstsein / Teil 1

Radionik und Bewusstsein / Teil 1*

Von Peter W. Köhne

Verwirrung über die Funktion der Radionikgeräte

Im Teil 6 der Radionik-Geschichte  hatten wir einen wichtigen Wandel in der Arbeit mit radionischen  Geräten kennen gelernt. So richtig klar war von Anfang an nicht, wie Radionik funktioniert. Auch Abrams tappte in der Tat noch im Dunkeln und konnte keine wirklich stichhaltige Erklärung für den von ihm gefundenen Effekt finden. Abrams ging ja davon aus, dass die ‚Strahlung’ aus dem erkrankten Gewebe elektrischen Ursprungs sei. Abrams’ Oscilloclast benötigte für die Therapie eine Stromversorgung. Geräte von Ruth Drown hatten dagegen keine externe Stromversorgung. Drown ging eher von einer Veränderung der körperlichen Resonanzschwingungen aus. Sie nutzte die Lebensenergie einer Person als Basis für die Funktion ihrer Geräte. Bis zu diesem Zeitpunkt war nicht die Rede von Bewusstsein.

Das änderte sich erst, als in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts Thomas Galen Hieronymus ein neues Radionikgerät vorstellte, das eine externe Stromversorgung verwendete. Dies war erforderlich, da er auch einen Röhrenverstärker benutzte.

Die Verwirrung und Wende in der Betrachtung trat erst ein, als die Patentschrift dieses Gerätes aus dem Jahre 1949 veröffentlicht wurde. Es geschah so:

Im Jahre 1956 gab Hieronymus eine Kopie dieser Patentschrift dem Herausgeber der Zeitschrift Analog – Science and Fact, John Campbell. Dieser baute das Gerät nach und überzeugte sich selbst davon, wie es arbeitete. Sein Artikel über dieses Gerät  erregte eine so große Aufmerksamkeit, dass diese Patentschrift zu einem kleinen Bestseller wurde, da sich viele Leser Kopien der Patentschrift schicken ließen, das Gerät nachbauten und feststellten, dass es funktioniert.

Nach einiger Zeit fiel allerdings auf, dass das Gerät gleich wirksam war, ob es eingeschaltet war oder nicht. Damit geriet die These von Abrams, die festgestellten Emanationen (Abstrahlungen) seien elektrischer Art, ins Wanken. Die Verwirrung war groß, denn wie sollte ein Gerät funktionieren, das nicht eingeschaltet war?

Technik oder Bewusstsein?

Hierzu kam eine Erklärungshilfe aus einem Bereich, der bisher nicht zur Diskussion stand. Arthur M. Young, der Präsident der Gesellschaft für Bewusstseinsforschung in Philadelphia, hatte viel mit Radionik-Geräten geforscht und war dabei zu dem Schluss gekommen, dass die radionische Arbeit einzig und allein über das Bewusstsein erfolgt. Als er mit John Campbell darüber sprach, machte dieser einen Test, er baute sein Hieronymus-Gerät noch einmal nach. Statt der diskreten Bauteile wie Widerstände, Kondensatoren, Verstärkerröhren, Spulen usw. verwendete er nur die Schaltsymbole dieser Bauteile, indem er sie auf kleine Kartons zeichnete und mit kleinen Löchern versah, damit er die Verdrahtung durchführen konnte. Auch das Prisma wurde nur symbolisch auf Karton** dargestellt.

Die Behauptung von Arthur Young bestätigte sich, das Gerät mit den Symbolen auf Karton funktionierte genauso gut wie die mit den diskreten elektrischen Bauteilen. Für die damalige Zeit war es eine kleine Revolution, da jeder Anwender der Meinung war, diese Geräte hätten ihre Wirkung hauptsächlich über den technischen Aufbau, was übrigens noch heute viele Anwender glauben, nicht nur in der Radionik. Fest stand aber nun, dass die Wirkung der Radionik offenbar über das Bewusstsein geschieht.

 

** Diese Symbole auf Karton waren der Auslöser für die Entwicklung von Radionik-Geräten aus Karton, dem miniGARITH System

Mehr über die Zusammenhänge mit dem Bewusstsein in  Radionik und Bewusstsein Teil 2.

*Auszug aus dem Buch: Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

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