Schlagwort-Archiv Radionik und Bewusstsein

VonPeter W.

Radionik, das Phänomen / 5

Monatsbeitrag Mai 2021: Re-Informations-Analyse®

Radionik und Bewusstsein / Teil 5

Von Peter W. Köhne

Re-Informations-Analyse®

Aus der Definition der Radionik wissen wir schon, dass sie sich der menschlichen Fähigkeiten im Bereich der intuitiven Wahrnehmung in Verbindung mit speziell dafür entwickelten Instrumenten bedient. Die Radionik bedient sich bewusst und absichtlich dieser höheren geistigen Fähigkeiten.

Die Radionik nutzt demnach die Intuition, um auf die seelisch-informationelle Ebene zugreifen zu können, die Ebene des Unterbewussten, der Blaupause, des Inneren Datenfeldes (IDF), aus der alle Informationen abgerufen werden können. Weil dies nicht immer so einfach ist, werden viele Hilfsmittel als Indikatoren, als Anzeigemöglichkeiten, verwendet. Seit altersher werden z.B. Ruten oder Pendel verwendet, wie sie auch in der englischen Radionikschule gebraucht werden. David Tansley hatte das Pendeln in die Radionik eingeführt.

Ruth Drown, die direkte Nachfolgerin von Albert Abrams verwendete schon eine Reibeplatte, quasi als elektronischen Ersatz der Bauchdecke, wie sie noch von Abrams an einer Testperson abgeklopft wurde. Diese Reibeplatte wurde von George de la Warr übernommen und ist heute bei vielen Radionikgeräten im Einsatz.

Die Stick-Methode

Wie funktioniert das? Unter der Reibeplatte befinden sich die schon im Beitrag vom April beschriebenen Skalarantennen. Über die Skalarantenne der Reibeplatte und der Skalarantenne der Probe (vergl. Doppelhelix) koppelt sich der Radioniker ans IDF der betreffenden Person an und kann so Informationen aus dem IDF der Person abfragen. Dazu reibt der Radioniker mit seinen Fingern über die Reibeplatte und dreht gleichzeitig den Skalenknopf, bis er in den Fingern einen Widerstand spürt, als würde er auf der Platte kleben bleiben oder feststecken. Aus diesem Grund wird diese Platte auch Stick-Platte genannt. Der Wert auf der Skala 0 .. 100%, bei dem der Stick erfolgte, gibt Auskunft darüber, wie die gemessene Information zu bewerten ist.

Viele Anwender, die zum ersten Mal den Stick üben, sind erstaunt, dass die Finger tatsächlich fast kleben bleiben und es taucht immer wieder die Frage auf, wie das eigentlich funktioniert.

Pacini-Körperchen

Vor vielen Jahren hatte ich noch den engen Mitarbeiter von George de la Warr, Leo Cortè**, angefragt, ob er bereit wäre, auf einem unserer Tagungen über seine Erfahrungen mit Radionik zu sprechen. Er schrieb mir einen netten Brief mit der Nachricht, dass er in seinem Alter nicht mehr so weit reisen möchte. Stattdessen erhielt ich den Vortrag, den er gehalten hätte, als Manuskript und konnte ihn so indirekt an der Tagung teilnehmen lassen. In diesem Vortrag erklärte er auch, die Wirkungsweise des Sticks wie folgt:

 Die Wirkungsweise dieser Reibefläche (Stick-Platte) kann erklärt werden mit Hilfe der sogenannten Pacini-Körperchen, die sich in den Fingerkuppen eines Menschen befinden und als Mechano-Rezeptoren bezeichnet werden. Die Arbeiten anderer Wissenschaftler und besonders von Quilliam und Armstrong 1963 liefen parallel mit dem, was George de la Warr als “touch-cum-sense-cum-thought” Beziehung bezeichnet hat (etwa: “Berühren mit Sinn und Verstand”) , und weitere Arbeiten folgten mit Löwenstein und Katz, deren beider Arbeit an der biologischen Übertragung von Nervenimpulsen in der Zeitschrift “Scientific American” veröffentlicht wurde. All diese Autoren legten dar, dass die Sinnesrezeptoren der Haut als Überträger fungieren, die eine Form von Energie in eine andere umwandeln und dass die Pacini – Körperchen die Fähigkeit besitzen, Sinnesreize sowohl auszusenden als auch zu empfangen.

Soviel zur Erklärung von Leo Corté. Die heutigen Radionikgeräte sind sehr fein abgestimmt, sodass alle, die den Stick üben, ein sehr deutliches Gespür für diese Art der Messmethode entwickeln. Im Gegensatz zum Pendeln wie in England, wobei der Pendelausschlag beobachtet werden muss, werden bei der Stick-Methode die Augen geschlossen. Dadurch wird die Fokussierung stark auf den intuitiven Impuls gerichtet, was die objektive Messung unterstützt. So ist es auch möglich, gesamte Messreihen mit geschlossenen Augen durchzuführen, ohne sich von äußeren Einflüssen ablenken zu lassen.

Ist die Messung abgeschlossen, werden die Werte in der  Re-Informations-
Analyse® ausgewertet und für die Re-Informations-Therapie® gespeichert.

Dazu mehr im Juni-Blog

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**Leo Corté war langjähriger Mitarbeiter von George de la Warr und übernahm die Leitung der Delawarr Laboratories  nach dem Tode von Marjorie de la Warr.

VonPeter W.

Radionik, das Phänomen / 4

Monatsbeitrag April 2021: Zugriff auf das Unbewusste

Radionik und Bewusstsein / Teil 4

Von Peter W. Köhne

Zugriff auf das Unbewusste

Ist ‚Künstliche Intelligenz’ (KI) möglich? Diese Frage eindeutig zu beantworten, scheitert schon daran, den Begriff der Intelligenz genau zu definieren. Im allgemeinen Verständnis handelt es sich hierbei um geistige Fähigkeiten, geht aber genauer betrachtet weit darüber hinaus. Ich hatte schon an mehreren Stellen eine Definition der Intuition genannt: „Intuition ist die Intelligenz der Seele“. Für mich bedeutet daher Intelligenz das Einbeziehen der intuitiven zu den kognitiven Fähigkeiten eines Menschen.

Wie wir bei der Betrachtung  der drei Existenzebenen des Menschen gesehen haben, finden wir die Intuition in der seelisch-informationellen Ebene im Bereich des Unbewussten. Diese Ebene liegt außerhalb der Polarität, auf die technische Systeme normalerweise keinen Zugriff haben, da sie alle polar arbeiten. Einfach gesagt brauchen alle diese Systeme und Anlagen Strom, also Plus- und Minuspol. Durch diesen Umstand ist eine wirklich künstliche Intelligenz nicht erreichbar. Allein die Entwicklung von noch so komplexen Algorithmen reicht daher nicht aus.

Das Innere Datenfeld

In der Radionik sprechen wir vom Inneren Datenfeld (IDF) in der seelisch-informationellen Ebene, in dem zum Beispiel alle Informationen über eine Person abgelegt sind, sozusagen, die „Blaupause“ einer Person. Dieses IDF befindet sich also auch im nichtpolaren Bereich, die Radionikgeräte arbeiten heute aber auch meistens mit Strom (es sei denn, sie sind rein über Symbole aufgebaut wie das miniGARITH System).

Wollen wir nun auf das IDF zugreifen, müssen wir einen Weg finden, die Polarität aufzuheben. Das würde bedeuten, wir müssen im Nullpunkt arbeiten. Dazu gibt es eine rein technische Lösung, die allerdings in der normalen technischen Nutzung nicht verwendet werden kann. Beispiel: Würden wir von einem Schrottmagneten eines Schrottplatzes einen Pol abklemmen, könnten Schrottautos nicht mehr in die Schrottpresse gebracht werden.

Die Skalarantenne

Da wir aber absichtlich im Nullpunkt arbeiten wollen, um in den nichtpolaren Bereich zu kommen, gibt es eine technische Lösung, die für einen Schrottplatz ungeeignet wäre. Wir wickeln die Spule hin und zurück, dass zwei Magnetfelder entstehen, die sich gegenseitig aufheben. Diese Spule hat auch einen Namen, ‚bifilare Wicklung’. Wir nennen sie auch ‚Skalarantenne’, da ein Skalar keine Polarität hat. *

Doppelhelix als Skalarantenne

Mit dieser Skalarantenne haben wir unser Ziel erreicht, über diese Antenne im Radionikgerät auf das IDF zugreifen zu können. Bleibt nur noch die Frage, wie wir die Verbindung zum IDF einer Person herstellen. Hierzu müsste die Person eine ähnliche Antenne haben, über die wir uns sozusagen  ‚einloggen’ können. Da kommt uns die Natur sehr entgegen, da jede Körperzelle auch eine ‚Skalarantenne’ anbietet, nämlich die DNS, die Doppelhelix. Im Bild sehen wir die verblüffende Ähnlichkeit.

Mit diesem kleinen technischen „Trick“ sind wir also in der Lage auf Informationen zuzugreifen, die im IDF abgespeichert sind und die wir für die Re-Informatons-Analyse® benötigen (Blog Mai 2021).

* Eine ausführlichere Beschreibung befindet sich in dem Buch Die vorletzten Geheimnisse

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VonPeter W.

Radionik, das Phänomen / 3

Monatsbeitrag März 2021: Fernbehandluncg

Radionik und Bewusstsein / Teil 3*

Von Peter W. Köhne

Fernbehandlung?

Ist es möglich, irgendjemand aus der Ferne zu behandeln? Radionik wird oft als Methode zur Fernbehandlung beschrieben und erregt dadurch auch viele Gemüter, die fragen, ob das überhaupt möglich ist. Natürlich ist das möglich! Wer zum Arzt geht, wird in vielen Fällen nicht dort direkt behandelt, sondern bekommt ein Rezept für eine Arznei, die dann daheim eingenommen wird. Die „Behandlung“ erfolgt dann durch den Patienten bei sich zuhause, also von der Arztpraxis aus gesehen in der Ferne.

Behandeln hat etwas mit Hand zu tun

Nebenbei, das Wort Behandlung hat ursprünglich etwas mit „Hand“ zu tun. Chirurgie, Physiotherapie, Chiropraktik, Osteopathie, Faszientherapie, Jin Shin Jyutsu und Andere behandeln im wahrsten Sinne des Wortes, sie legen Hand an. Die Vorsilbe be- bezeichnet darüber hinaus eine Bearbeitung, Berührung oder Beschäftigung mit etwas oder jemandem. Früher gab es noch die Formen bekochen, wenn für jemanden gekocht wurde oder betanzen, wenn mit jemandem getanzt wurde. Bei einer Be-handlung wird demnach etwas per Hand mit jemandem getan.

Radionik arbeitet raum- und zeitunabhängig

Und? Was geschieht bei der radionischen Analyse und Therapie, wenn eine Person weit entfernt ist? Erinnern wir uns, der Ausgangspunkt der Radionik ist die seelisch-informationelle Welt, also im Hier und Jetzt, raum- und zeitunabhängig. Über die Testprobe der Person verbindet sich der Radioniker mit dem IDF der Person, seinem inneren Datenfeld. Dies erfolgt über die Bewusstseine der beteiligten Personen, Radioniker und Testperson. Aber wie, wenn es sich um entfernt lebende Personen handelt?

Das Kollektive Bewusstsein

Um dies zu verdeutlichen möchte ich auf eine Grafik von Marie-Louise von Franz zurückgreifen. Sie war eine Schweizer Philologin, praktizierende Psychotherapeutin und eine enge Mitarbeiterin des Schweizer Psychiaters C.G. Jung.

Diese Grafik zeigt sehr schön die Verknüpfung aller Bewusstseine vom individuellen Bewusstsein (A) über das Gruppenbewusstsein (B), das nationale Bewusstsein (C), das kontinentale Bewusstsein (D), dies könnte auch ein ethnisches Bewusstsein sein, bis hin zum kollektiven Bewusstsein der gesamten Menschheit (E). An diesem Bild lässt sich auch  erkennen, dass über das kollektive Bewusstsein auch alle individuellen Bewusstseine miteinander verbunden sind. Ich möchte sogar noch weitergehen und sagen,  Alles verfügt über ein eigenes individuelles Bewusstsein und ist über das kollektive Bewusstsein miteinander verknüpft. Alle Bewusstseine interagieren miteinander, sofort, raum- und zeitunabhängig, nichtörtlich. Das kollektive Bewusstsein ist die Summe aller individuellen, einzelnen Bewusstseine. Sie verbinden sich über die Gruppenbewusstseine aller Schöpfungsebenen (Geschlechter, Generationen, Völker, Abstammungsgruppen, Tiere, Pflanzen, Mineralien) zum gesamten, kollektiven Bewusstsein.

Fernheilung statt Fernbehandlung

Diese Verknüpfung macht es dem Radioniker (Radioniker – A) leicht, jedes Bewusstsein einer Person  und damit das betreffende individuelle IDF (A – Klient / Patient) zu erreichen, sofort, raum- und zeitlos. Demnach findet es auch nicht in der Ferne statt, sondern Hier und Jetzt. Natürlich findet die Wirkung, die Aktivierung der Selbstheilungskräfte und Korrekturmöglichkeiten, in der Ferne, am Aufenthaltsort der betreffenden Person statt. Dies ist ähnlich den eingangs beschriebenen „Behandlungen“ mit bestimmtem Arzneien zuhause, also genau genommen findet eine Fernheilung statt und keine Fernbehandlung.

Fassen wir zusammen:

Das Bewusstsein des Radionikers und die Interaktion mit anderen Bewusstseinen ist ausschlaggebend für die radionische Arbeit.

Im nächsten Beitrag im geht es um die Frage: “Wie ist es möglich mit einem technischen Gerät in der nichtörtlichen, nichtpolaren Ebene zu arbeiten?” Dazu der April-Blog: Zugriff auf das Unbewusste

*Auszüge aus dem Buch: Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

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VonPeter W.

Radionik, das Phänomen / 2

Monatsbeitrag Februar 2021: Bewusstsein

Radionik und Bewusstsein / Teil 2*

Von Peter W. Köhne

Bewusstsein? Welches?

Im Teil 1 von Radionik und Bewusstsein hatten wir erfahren, dass Arthur M. Young, der Präsident der Gesellschaft für Bewusstseinsforschung in Philadelphia beim Erforschen der Radionik festgestellt hatte, dass die radionische Arbeit einzig und allein über das Bewusstsein erfolgt.

Welches Bewusstsein? Das Thema Bewusstsein ist äußerst vielseitig, je nachdem ob es aus Sicht der Wissenschaft, der Psychologie, der Philosophie oder der Religion betrachtet wird. Darüber gibt es viele Abhandlungen. Unsere Betrachtung hier bezieht sich darauf, welche Rolle sie in der Radionik spielt. Daher ist die Betrachtungsweise darauf abgestimmt.

Der Begriff Bewusstsein ist eigentlich vom Wort Wissen abgeleitet. Dies verleitete dazu, es dem Verstand zuzuordnen. Wenn aber dann Begriffe wie unterbewusst oder unbewusst dazukommen, reicht der Verstand nicht mehr aus. Aus Sicht der Radionik geht das Bewusstsein weit über das Verstandesdenken hinaus.

Drei Existenzebenen

Schauen wir uns daher das Bewusstsein aus Sicht der drei Hauptexistenzebenen an, Körper Geist und Seele. Dazu unterscheiden wir das Tages- oder Wachbewusstsein, das Unterbewusstsein und Unbewusstsein.

In der Grafik sehen wir, dass Wachbewusstsein und Unterbewusstsein im Bereich der Polarität liegen, wie wir es in der gesamten Betrachtung der Ebenen schon gesehen haben. Das Unbewusstsein liegt im Bereich der Information, da wo die Radionik ansetzt. Wenn wir jetzt die Frage stellen, wie sich diese drei Bewusstseinsbereiche zum gesamten Bewusstsein verhalten, nimmt das Unbewusstsein den größten Anteil ein. Da wir bei der Betrachtung der Ebenen davon ausgegangen sind, dass der seelisch-informationelle Bereich Alle Informationen beinhaltet, ist es wohl auch verständlich, dass das Unbewusstsein den größten Anteil am Gesamtbewusstsein ausmacht. Im Allgemeinen liegt dieser Anteil bei ca. 80%, die restlichen 20% verteilen sich auf die beiden anderen Bewusstseinszustände Wach- und Unterbewusstsein und überlappen sich auch.

Radionik als Intuitionsverstärker

In der Definition der Radionik hatten wir gesagt: Die Radionik …… bedient sich der menschlichen Fähigkeiten im Bereich der intuitiven Wahrnehmung in Verbindung mit speziell dafür entwickelten Instrumenten. Die Radionik bedient sich bewusst und absichtlich dieser höheren geistigen Fähigkeiten.

Schauen wir auf unsere Grafik, können wir erkennen, dass die Intuition unmittelbar auf das Unbewusstsein zugreifen kann, auf den Bereich des Bauplanes, der Blaupause einer Person. Die Radionikgeräte wirken dabei wie ein Intuitionsverstärker, der die gefundenen Informationen an das Unter- und Wachbewusstsein weiterleitet. Jetzt könnte natürlich die Frage auftauchen, warum denn überhaupt solche Geräte benötigt werden, wenn sowieso alles über das Bewusstsein läuft. Stimmt, die Frage ist berechtigt. Wer in der Lage ist, über seine Intuition unmittelbar auf diese Informationsebene zuzugreifen, benötigt tatsächlich keine Gerät dafür. Allerdings sind das die wenigsten Menschen. Somit dienen Radionikgeräte als Bewusstseinsverstärker beziehungsweise als Intuitionsverstärker. Ebenso dienen sie als Fokussierungshilfe und erhöhen die Wahrscheinlichkeit des Messergebnisses.

Warum die Radionik auch als Möglichkeit einer Fernbehandlung angesehen wird, ist das Thema in Teil 3 von Radionik und Bewusstsein.

PS.    Welche Rolle der in der Grafik angedeutete 12-dimensionale Raum x1-x12 spielt, betrachten wir später an anderer Stelle.

*Auszüge aus dem Buch: Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.

VonPeter W.

Radionik, das Phänomen / 1

Monatsbeitrag Januar 2021: Technik oder Bewusstsein

Radionik und Bewusstsein / Teil 1*

Von Peter W. Köhne

Verwirrung über die Funktion der Radionikgeräte

Im Teil 6 der Radionik-Geschichte  hatten wir einen wichtigen Wandel in der Arbeit mit radionischen  Geräten kennen gelernt. So richtig klar war von Anfang an nicht, wie Radionik funktioniert. Auch Abrams tappte in der Tat noch im Dunkeln und konnte keine wirklich stichhaltige Erklärung für den von ihm gefundenen Effekt finden. Abrams ging ja davon aus, dass die ‚Strahlung’ aus dem erkrankten Gewebe elektrischen Ursprungs sei. Abrams’ Oscilloclast benötigte für die Therapie eine Stromversorgung. Geräte von Ruth Drown hatten dagegen keine externe Stromversorgung. Drown ging eher von einer Veränderung der körperlichen Resonanzschwingungen aus. Sie nutzte die Lebensenergie einer Person als Basis für die Funktion ihrer Geräte. Bis zu diesem Zeitpunkt war nicht die Rede von Bewusstsein.

Das änderte sich erst, als in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts Thomas Galen Hieronymus ein neues Radionikgerät vorstellte, das eine externe Stromversorgung verwendete. Dies war erforderlich, da er auch einen Röhrenverstärker benutzte.

Die Verwirrung und Wende in der Betrachtung trat erst ein, als die Patentschrift dieses Gerätes aus dem Jahre 1949 veröffentlicht wurde. Es geschah so:

Im Jahre 1956 gab Hieronymus eine Kopie dieser Patentschrift dem Herausgeber der Zeitschrift Analog – Science and Fact, John Campbell. Dieser baute das Gerät nach und überzeugte sich selbst davon, wie es arbeitete. Sein Artikel über dieses Gerät  erregte eine so große Aufmerksamkeit, dass diese Patentschrift zu einem kleinen Bestseller wurde, da sich viele Leser Kopien der Patentschrift schicken ließen, das Gerät nachbauten und feststellten, dass es funktioniert.

Nach einiger Zeit fiel allerdings auf, dass das Gerät gleich wirksam war, ob es eingeschaltet war oder nicht. Damit geriet die These von Abrams, die festgestellten Emanationen (Abstrahlungen) seien elektrischer Art, ins Wanken. Die Verwirrung war groß, denn wie sollte ein Gerät funktionieren, das nicht eingeschaltet war?

Technik oder Bewusstsein?

Hierzu kam eine Erklärungshilfe aus einem Bereich, der bisher nicht zur Diskussion stand. Arthur M. Young, der Präsident der Gesellschaft für Bewusstseinsforschung in Philadelphia, hatte viel mit Radionik-Geräten geforscht und war dabei zu dem Schluss gekommen, dass die radionische Arbeit einzig und allein über das Bewusstsein erfolgt. Als er mit John Campbell darüber sprach, machte dieser einen Test, er baute sein Hieronymus-Gerät noch einmal nach. Statt der diskreten Bauteile wie Widerstände, Kondensatoren, Verstärkerröhren, Spulen usw. verwendete er nur die Schaltsymbole dieser Bauteile, indem er sie auf kleine Kartons zeichnete und mit kleinen Löchern versah, damit er die Verdrahtung durchführen konnte. Auch das Prisma wurde nur symbolisch auf Karton** dargestellt.

Die Behauptung von Arthur Young bestätigte sich, das Gerät mit den Symbolen auf Karton funktionierte genauso gut wie die mit den diskreten elektrischen Bauteilen. Für die damalige Zeit war es eine kleine Revolution, da jeder Anwender der Meinung war, diese Geräte hätten ihre Wirkung hauptsächlich über den technischen Aufbau, was übrigens noch heute viele Anwender glauben, nicht nur in der Radionik. Fest stand aber nun, dass die Wirkung der Radionik offenbar über das Bewusstsein geschieht.

 

** Diese Symbole auf Karton waren der Auslöser für die Entwicklung von Radionik-Geräten aus Karton, dem miniGARITH System

Mehr über die Zusammenhänge mit dem Bewusstsein in  Radionik und Bewusstsein Teil 2.

*Auszug aus dem Buch: Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

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