Radionik, die spannende Geschichte / 5

VonPeter W.

Radionik, die spannende Geschichte / 5

Monatsbeitrag Mai 2020: Geschichte der Radionik / 5

Ruth Drown und die Lebensenergie*

Von Peter W. Köhne

Stick-Platte statt Bauchdecke

Eine Frau, die untrennbar mit der Radionik verbunden ist und die von Abrams begonnene Arbeit weiterführte, ist die Amerikanerin Ruth Drown (1892-1965) . Sie war Chiroprak­tikerin und kam schon als junge Frau mit der Radionik in Kontakt. Sie soll sogar noch mit Abrams in dessen Klinik gearbeitet haben. Ruth Drown war eine sehr intuitiv arbeitende Frau und ließ sich überwiegend durch ihre Inspiration leiten. Sie modifizierte die Geräte von Abrams und verwendete als erste eine Reibeplatte als Ersatz für die Bauchdecke. Dies war eine kleine Metallplatte, über die mittels eines Spannrahmens eine Gummi­mem­brane aufgezogen wurde. Stimmte die eingestellte “Rate” (der Widerstandswert s.o.) mit den tatsächlichen Gegeben­heiten überein, erhielt man beim Reiben über diese Detektorplatte den sogenannten “Stick”. Diese Stick-Methode nutzt eine Art Stecken- oder Klebenbleiben auf der Platte, derselbe Effekt, den Abrams schon mit dem Glasstab festgestellt hatte.

Bei der radionischen Wirkungsweise ging Ruth Drown von einer anderen Theorie aus als Abrams. Ihrer Meinung nach wird die jedem Menschen innewohnende Lebensenergie durch eine Krankheit verändert. Zur Diagnose oder Therapie stellte sie einen geschlossenen Behandlungskreis zwischen dem Patienten und dem Radionikgerät her und stellte am Gerät die entsprechende “Rate” ein. So konnte sie feststellen, ob der eingestellte Wert, die “Rate”, zutraf oder nicht. Bei der Therapie korrigierte sie die durch die Krankheit bedingte Fehlinformation, indem sie die Lebens­energie in diesem Kreis als Informationsträger benutzte. Mit dieser Art der Behandlung war Ruth Drown ihrer Zeit weit voraus.

Erste „Fern“-Behandlungen

Ruth Drowns Gedanke ging aber noch einen Schritt weiter. Die genannte Lebensenergie war mit ihrem gesamten Informationsgehalt in jedem Teil einer Person vorhanden. Demnach musste es reichen, einen Teil des Menschen (z. B. Blutstropfen) in den Behandlungskreis einzuschalten, wie es bei der Messung schon praktiziert wurde. Darauf basierend führte Ruth Drown ihre ersten erfolgreichen “Fern”-Behand­lungen durch und nannte sie “Radio-Therapie”. Ihre Geräte waren Modifikationen der Abrams-Geräte mit 9 Einstell­möglichkeiten, für die sie eine umfangreiche Anzahl von “Raten” entwickelte. Ebenso bezog sie Farben in ihre Anwendungen mit ein, die über einen separaten Drehknopf vorgewählt werden konnten. Die Gerätebezeichnung “Homo Vibra Ray” stellte den Bezug zur Lebensenergie her.

Radio-Vision, die erste Radionik-Kamera

Ein großes Arbeitsgebiet war das von ihr 1935 entwickelte “Radio Vision Instrument”, eine Radionik-Kamera, mit der Aufnahmen des Körperinneren einer Person ge­macht wer­den konnten. (Abb. 1.09) Damit konnte sie Organe, Gewebe, Knochen, Zähne etc.  des Patien­ten fotografieren. Dazu ver­wendete sie eine Probe der Person, z. B. Blut, und stellte die entspre­chende Rate des Organs oder Bereiches ein, das fotogra­fiert werden sollte. Ver­wen­det wurde normales Foto­papier in der Größe 8×10 cm. Auch die Entwicklung erfolgte mit normalen Entwicklern und Fixierern. Wichtig war, dass die Bediener der Kamera besonders sensitiv, also feinfühlig waren, um sich auf die betreffende Person und das Thema einstellen zu können. Die Radio-Vision-Kamera selbst wurde 1939 unter der Patentnummer GB515866, Method of and means for obtaining photographic images of living and other objects patentiert.

FDA vs. Ruth Drown

Mit ihrer Arbeit und ihren Erfolgen hatte sie sich allerdings nicht nur Freunde, sondern auch viele Neider geschaffen. So suchte der traditionelle Ärzte­stand mit Unterstützung der FDA (Food and Drug Administration) nach Möglichkeiten, den derzeitigen “Kopf” der Radionik, Ruth Drown, “abzuschlagen”, was ihnen auch gelang: Sie wurde schließ­lich inhaftiert. Die Zeit der Haft nutzten die einschlägigen Behörden, um ihre gesamten Geräte zu zerstören. Nach ihrer Entlassung war sie eine gebrochene Frau und starb bald darauf nach zwei Schlaganfällen. Wer sich mit der Forschung von Dr. Wilhelm Reich, Entdecker der Orgon-Energie, befasst, mag in diesem Vorgehen der FDA einige Parallelen erkennen.

Nächstes Thema Juni 2020: „Hieronymus, das erste Radionik Patent“

*Auszug aus dem Buch: „Die vorletzten Geheimnisse – Radionik, wo Wissenschaft und Weisheitslehren zu sammenfinden“

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Peter W. administrator

1 Kommentar bisher

KoraiEingestellt am2:27 pm - Mai 1, 2020

Sehr interessant und danke, dass Du urteilsfrei berichtest, so dass ich mir selbst eine Meinung bilden kann. Hab ich getan! Ich freue mich über soviel neuen Input, danke!

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