Radionik, das Phänomen / 1

VonPeter W.

Radionik, das Phänomen / 1

Monatsbeitrag Januar 2021: Radionik und Bewusstsein / Teil 1

Radionik und Bewusstsein / Teil 1*

Von Peter W. Köhne

Verwirrung über die Funktion der Radionikgeräte

Im Teil 6 der Radionik-Geschichte  hatten wir einen wichtigen Wandel in der Arbeit mit radionischen  Geräten kennen gelernt. So richtig klar war von Anfang an nicht, wie Radionik funktioniert. Auch Abrams tappte in der Tat noch im Dunkeln und konnte keine wirklich stichhaltige Erklärung für den von ihm gefundenen Effekt finden. Abrams ging ja davon aus, dass die ‚Strahlung’ aus dem erkrankten Gewebe elektrischen Ursprungs sei. Abrams’ Oscilloclast benötigte für die Therapie eine Stromversorgung. Geräte von Ruth Drown hatten dagegen keine externe Stromversorgung. Drown ging eher von einer Veränderung der körperlichen Resonanzschwingungen aus. Sie nutzte die Lebensenergie einer Person als Basis für die Funktion ihrer Geräte. Bis zu diesem Zeitpunkt war nicht die Rede von Bewusstsein.

Das änderte sich erst, als in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts Thomas Galen Hieronymus ein neues Radionikgerät vorstellte, das eine externe Stromversorgung verwendete. Dies war erforderlich, da er auch einen Röhrenverstärker benutzte.

Die Verwirrung und Wende in der Betrachtung trat erst ein, als die Patentschrift dieses Gerätes aus dem Jahre 1949 veröffentlicht wurde. Es geschah so:

Im Jahre 1956 gab Hieronymus eine Kopie dieser Patentschrift dem Herausgeber der Zeitschrift Analog – Science and Fact, John Campbell. Dieser baute das Gerät nach und überzeugte sich selbst davon, wie es arbeitete. Sein Artikel über dieses Gerät  erregte eine so große Aufmerksamkeit, dass diese Patentschrift zu einem kleinen Bestseller wurde, da sich viele Leser Kopien der Patentschrift schicken ließen, das Gerät nachbauten und feststellten, dass es funktioniert.

Nach einiger Zeit fiel allerdings auf, dass das Gerät gleich wirksam war, ob es eingeschaltet war oder nicht. Damit geriet die These von Abrams, die festgestellten Emanationen (Abstrahlungen) seien elektrischer Art, ins Wanken. Die Verwirrung war groß, denn wie sollte ein Gerät funktionieren, das nicht eingeschaltet war?

Technik oder Bewusstsein?

Hierzu kam eine Erklärungshilfe aus einem Bereich, der bisher nicht zur Diskussion stand. Arthur M. Young, der Präsident der Gesellschaft für Bewusstseinsforschung in Philadelphia, hatte viel mit Radionik-Geräten geforscht und war dabei zu dem Schluss gekommen, dass die radionische Arbeit einzig und allein über das Bewusstsein erfolgt. Als er mit John Campbell darüber sprach, machte dieser einen Test, er baute sein Hieronymus-Gerät noch einmal nach. Statt der diskreten Bauteile wie Widerstände, Kondensatoren, Verstärkerröhren, Spulen usw. verwendete er nur die Schaltsymbole dieser Bauteile, indem er sie auf kleine Kartons zeichnete und mit kleinen Löchern versah, damit er die Verdrahtung durchführen konnte. Auch das Prisma wurde nur symbolisch auf Karton** dargestellt.

Die Behauptung von Arthur Young bestätigte sich, das Gerät mit den Symbolen auf Karton funktionierte genauso gut wie die mit den diskreten elektrischen Bauteilen. Für die damalige Zeit war es eine kleine Revolution, da jeder Anwender der Meinung war, diese Geräte hätten ihre Wirkung hauptsächlich über den technischen Aufbau, was übrigens noch heute viele Anwender glauben, nicht nur in der Radionik. Fest stand aber nun, dass die Wirkung der Radionik offenbar über das Bewusstsein geschieht.

 

** Diese Symbole auf Karton waren der Auslöser für die Entwicklung von Radionik-Geräten aus Karton, dem miniGARITH System

Mehr über die Zusammenhänge mit dem Bewusstsein in  Radionik und Bewusstsein Teil 2.

*Auszug aus dem Buch: Phänomen Radionik – Kommunikation mit dem kollektiven Bewusstsein”

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.

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Peter W. administrator

1 Kommentar bisher

KoraiEingestellt am2:21 pm - Jan 1, 2021

Wow, wir sollten nicht versuchen zu verstehen, wo es nichts zu verstehen gibt, erst dann haben wir verstanden, was zu verstehen sich lohnt.
Danke, das lohnt sich!

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