Kategorien-Archiv Coaching

VonPeter UU

Monatsbeiträge 04

Beiträge 2019

Nächster Beitrag Monat April

Im Januar hatten wir die Frage gestellt: „Ist alles Eins“?
Im Februar hatten wir die Frage gestellt: „Ist alles Schwingung“?
Im März hatten wir die Frage gestellt: „Läuft alles zyklisch ab“?

Die Frage, die wir im April klären wollen ist: „Wie entspricht alles einander“? Welche Entsprechungen gibt es zwischen Mikro- und Makrokosmos? Wie nutzt der Mensch diese Entsprechungen? Der April-Beitrag erscheint wie immer am ersten Tag des Monats. Bis dahin …

Allgemeines zu den Beiträgen in 2019

In diesem Jahr wollen wir einer Frage nachgehen, die ich bei der Vorbereitung für ein persönliches Coaching neben anderen Fragen stelle: „Wie erklärst Du Dir die Welt?“ Sicher gibt es viele Antworten darauf, vielleicht hat jeder Mensch seine eigene Antwort, das wäre völlig normal, denn kein Mensch ist wie der andere. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten und auch grundlegende Zusammenhänge, die ein Bild ergeben, wie sich die Welt erklären lässt und warum sie so ist, wie sie ist.

In den 12 Monaten dieses Jahres beleuchten wir daher 12 Aspekte, die eine deutliche Rolle spielen, wie wir die Welt sehen könnten und was dazu führt, dass sich die Welt so entwickelt, wie sie es tut..

Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®,

der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

VonPeter UU

All-Eins

Monatsbeitrag Januar 2019

All-Eins, nicht nur im Januar …

Von Peter W. Köhne

Wenn wir uns die „Netzwerke“ anschauen, die wir im August 2018 betrachtet haben, ist die Frage offen geblieben, ob es eine noch umfassendere Verknüpfung gibt, ob es vielleicht sogar keine Verknüpfung ist, sondern wirklich alles Eins ist.

Es geschehen viele Situationen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben und trotzdem sind sie miteinander verknüpft. Beispiel: Sicher hat jeder schon einmal in einem Stau gestanden, wer mit dem Auto unterwegs ist. Ich bin viel mit dem Auto unterwegs, da ich auch einiges an Material und Geräten für die Seminare mitnehmen muss. Wie oft ist es mir schon passiert, dass ich in einen Stau geriet, von dem mir nicht klar war, warum er entstehen konnte. In der Verkehrsdurchsage wurde zwar ein Stau angesagt allerdings in der Gegenrichtung. Wenn ich dann in die Nähe dieses Unfalls kam, musste ich feststellen, dass der Stau auf unserer Seite nur durch die sogenannten „Gaffer“ entstanden war. Was verband uns aber mit dem Unfall auf der Gegenseite? NeuGIER!** Eine Situation, mit der wir eigentlich nichts zu tun hatten, bremste auf meiner Seite den Verkehr. Dies ist aber noch überschaubar.

Weniger überschaubar ist ein Phänomen beim Wetter und seiner Entstehung, der „Schmetterlingseffekt“. Schon einmal gehört? Der amerikanische Meteorologe Edward N. Lorenz hielt 1972 einen Vortrag über die Vorherbestimmbarkeit, z.B. des Wetters und fragte: „Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen?“

Kleine Ursache – große Wirkung? Man könnte sagen, ein typischer Schneeballeffekt. Allerdings ist eine Schneelawine noch einigermaßen bestimmt. Wenn ein kleiner Schneeball ein Schneebrett so trifft, dass sich das Schneebrett löst, ist die Lawine absehbar. Aber ein winzig kleiner Flügelschlag eines Schmetterlings?

Aus der Chaosforschung ist bekannt, dass kleinste Veränderungen der Anfangsbedingungen einer Entwicklung z.B. ein unbemerkter Flügelschlag eines Schmetterlings, beim Wetter in der Folge unüberschaubare Wirkungen haben können.

Stellen wir uns nun vor, eine solche kleine Änderung würde im kollektiven Bewusstsein, wie wir es in dem Artikel über die Netzwerke kennen gelernt haben, am Anfang einer Entwicklung stehen, sind die Ausmaße nicht abzuschätzen, was das für die Welt bedeuten würde. Damit sind wir wieder beim Thema Wort- oder Gedankenhygiene. Ein kleiner Gedanke, wie ein „Schmetterlingsflügel“, manche nennen es auch ein „Elemental“, könnte der Welt Krieg oder Frieden bringen. Wäre es vielleicht sogar denkbar, dass wir auf diese Weise unser gesamtes Sonnensystem oder möglicherweise das ganze Universum beeinflussen?? Mit einem winzig kleinen Gedanken, wie ein Schmetterlingsflügel? Die Frage, die bleibt, ist:

Wie bin ich mit Allem verbunden, welchen Einfluss übt meine Einstellung auf das All-Eine aus?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat Januar 2019 mit der Erkenntnis, dass wir mit Allem verbunden sind und es beeinflussen, wenn auch meist unbewusst.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

** Auf das Thema GIER kommen wir in einem anderen Beitrag noch zu sprechen.


Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®, der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

VonPeter UU

Freudige Erwartung

Monatsbeitrag Dezember 2018

Freudige Erwartung im Dezember

Von Peter W. Köhne

Dezember, Advent, Weihnachten, Abschluss des Jahres, Vorbereitung für das neue Jahr.

Advent kommt aus dem Lateinischen von dem Verb advenire und bedeutet herankommen, erscheinen, zufallen. Im kirchlichen Bereich heißt es Adventus Domini, Erscheinen des Herrn. Was erwarten wir vom Herrn, der erscheint? In der heutigen Zeit bekommt man den Eindruck, dass es mehr um die Geschenke geht als um das Erscheinen Christi, des Erlösers.

Weihnachten ist schon lange nicht mehr geweiht. Was ist denn aus der Frohen Botschaft geworden? Sicher gibt es Christen in der Welt, die Weihnachten anders feiern, besinnlicher, dankbarer, nicht wegen der Geschenke. Wie ist es in anderen Religionen, in denen es kein Weihnachten gibt? Was wird dort erwartet?

Generell lässt sich wohl sagen, dass überall etwas erwartet wird. Das ist Tag für Tag so, nicht nur an Weihnachten. Immer erwarten wir etwas. Die Einen erwarten Glück, die Anderen Erfolg und die Dritten, dass alles schief geht. Auch das ist eine Erwartung. In meinem Oktoberbeitrag 2017 hatte ich bereits erwähnt, dass die Wissenschaft das Problem hat, dass sie sich mit ihrer eigenen Erwartungshaltung selbst begrenzt, quasi Scheuklappen aufsetzt.

Hintergrund der Erwartung ist, dass uns etwas zufällt, womit wir wieder beim Verb advenire angekommen sind. Was fällt uns denn zu oder was erwarten wir, das uns zufallen soll? Das, was wir erwarten oder was wir nicht erwarten? So merkwürdig es sich anhören mag, das, was wir nicht erwarten, fällt uns häufiger zu. Wann fällt ein Apfel vom Baum? Wenn er reif ist. Auch wenn wir etwas erwarten, muss es erst reifen, bis es uns zufällt. Das ist kein Zufall, ein Wunsch, eine Absicht, eine Idee oder Vision müssen genauso reifen wie ein Apfel, bis die Reife erreicht ist und es sich realisieren kann. Das einzige, was wir tun müssen ist, die Voraussetzungen schaffen, dass es sich entwickeln und reifen kann. Dann sollten wir besser die Finger, in diesem Falle die Gedanken davon lassen. Wenn wir uns immer wieder einmischen, wird nichts draus. Würden wir einen Samen einpflanzen und ihn jeden Tag wieder ausbuddeln, um nachzusehen, ob schon Wurzeln zu sehen sind, wie groß wäre die Chance, dass die Pflanze wächst, blüht und gedeiht?

Im einem Lied heißt es: „Die Gedanken sind frei… „ lassen wir sie sich also frei entwickeln, damit sie sich weiter entfalten und reifen können, bis uns das Ergebnis, die Erfüllung zufällt. Jede ständige Erwartung darauf verhindert es. Die Lösung ist:

„Ich erwarte Nichts und bekomme doch Alles!“

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat Dezember mit der Erkenntnis, dass wir etwas am ehesten bekommen, wenn wir es vorher losgelassen haben.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

VonPeter UU

Neu: Humaneutik

 

ist die Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst
und der Menschen untereinander

Um dieses Ziel, den guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander, zu erreichen, verwenden wir viele verschiedene Methoden, die wir jeweils auf die Menschen und Menschengruppen abstimmen, mit denen wir arbeiten. Diesen Methoden-Mix nennen wir auch gerne unseren “Werkzeugkoffer”, mit dem wir alle gestellten Anforderungen erfüllen können.

 

VonPeter UU

Stärke

Monatsbeitrag November  2018 

Stärke im November

Von Peter W. Köhne

 Wie stark sind wir wirklich? Sprechen wir von körperlicher oder geistiger Stärke, wenn wir von Stärke sprechen?

Betrachten wir zunächst die körperliche Stärke. Hat sie unmittelbar mit unserer Muskelkraft zu tun? Sicherlich spielt das eine wichtige Rolle. Was ist aber damit gemeint, wenn wir sagen: „Das ist aber ein starker Typ!“ Dabei haben wir zwei Möglichkeiten, entweder diese Person sieht sehr muskulös aus und es lässt sich auf eine gewisse körperliche Stärke schließen oder sie sieht einfach nur „stark“ also gut aus. Das muss dann nichts mit den Muskeln zu tun haben. Im Urlaub sah ich eine Person, die wohl intensiv Bodybuilding betrieben hatte. Allerdings machte sie auf mich den Eindruck, als könne sie vor Kraft kaum noch richtig gehen. Was war daran stark? Ich konnte es nicht herausfinden.

Manchmal kommen wir in „Not“situationen, da entwickeln wir ungeahnte Kräfte. Diese haben dann nicht unbedingt mit unseren Muskeln zu tun. Hier wirken andere Kräfte, die auf unsere innere Stärke zurückzuführen sind, unsere geistigen Kräfte. Ein Beispiel eines Freundes, der mehrfacher Europameister in Karate war. Er zeigte uns eine Kata* an einem Kursteilnehmer, der sich dazu bereit gefunden hatte. Da es eine Übungsfolge war, endete sie mit der flachen Hand direkt vor der Stirn des Teilnehmers. Er wiederholte darauf die gleiche Kata mit dem Hinweis, dass er jetzt zusätzlich Qi** einsetzen werde. Dieses Mal hatte die Übung eine erstaunliche Wirkung, sie schleuderte den Teilnehmer nach hinten, obwohl die Handfläche ihn nicht berührt hatte.

Offenbar können uns geistige Kräfte mehr Stärke verleihen, als es unserem Körper oder unseren Muskeln anzusehen ist. Geistige Stärke können wir trainieren, um in vielen Fällen unseres täglichen Lebens besser bestehen zu können. Dabei geht es nicht um Muskelkraft. Es geht dabei oft um das Verstehen einer Situation, das Erkennen der tieferen Zusammenhänge unseres Lebens, das den möglichen Schrecken dieser Situation nimmt. Unsere persönlichen Ressourcen geben uns die Stärke wie die Fähigkeit, Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Auch unsere persönliche, geistige Stabilität ist eine wichtige Ressource, die uns Stärke im Leben verleiht.

Sicher kann es immer wieder vorkommen, dass wir auf Ressourcen von außen zugreifen müssen, wie auf Menschen, zu denen wir ein tiefes Vertrauen haben, vielleicht einen Arzt, einen guten Freund, unseren persönlichen Coach oder bei sehr gläubigen Menschen sogar Vertrauen in Gott. Gehen wir also den großen Schritt zu unserer eigenen geistigen Stärke …

„Ich erforsche meine eigenen Ressourcen und erkenne, welche geistige Stärke in mir steckt.“

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat November mit dem Ansatz, unsere geistige Stärke zu verbessern und letztendlich zu verstehen, dass wir selbst die Architekten unseres Lebens sind.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

* Kata bezeichnet i.a. eine festgelegte Übungsabfolge in den Kampfsportarten.
** Qi (auch Chi), bezeichnet die „Lebensenergie“. Es gibt auch mehrere andere Begriffe dafür.