Kategorien-Archiv Coaching

VonPeter UU

Monatsbeiträge 09

Beiträge 2019

Beitrag Monat September jetzt online

Der Juli-Beitrag hatte die Frage aufgeworfen, wie es denn bei der Schöpfung vor sich geht. Macht es „Plopp“ und die Materie und der Körper sind da? Oder erfolgt es in Stufen, in einem Entwicklungsprozess? Wenn ja, wie entwickelt sich eine Schöpfung, ist sie erst Energie, bevor sie sich materiell manifestiert? Die Frage, die wir daher im September stellen wollen ist: „Ist erst alles Energie“? Der September-Beitrag erscheint wie immer am ersten Tag des Monats. Bis dahin …

Hier die bisherigen Themen von 2019:

Im Januar hatten wir die Frage gestellt: „Ist alles Eins“?
Im Februar hatten wir die Frage gestellt: „Ist alles Schwingung“?
Im März hatten wir die Frage gestellt: „Läuft alles zyklisch ab“?
Im April hatten wir die Frage gestellt: „Wie entspricht alles einander“?
Im Mai hatten wir die Frage gestellt: „Hat alles Folgen“?
Im Juni hatten wir die Frage gestellt: „Hat alles ein Gegenteil“?
Im Juli hatten wir die Frage gestellt: „Ist alles geschlechtlich“?
Im August hatten wir die Frage gestellt: „Ist alles sofort Materie“?

Im Archiv “Monatsbeiträge” können noch Beiträge ab Januar 2018 abgerufen werden.

Allgemeines zu den Beiträgen in 2019

In diesem Jahr wollen wir einer Frage nachgehen, die ich bei der Vorbereitung für ein persönliches Coaching neben anderen Fragen stelle: „Wie erklärst Du Dir die Welt?“ Sicher gibt es viele Antworten darauf, vielleicht hat jeder Mensch seine eigene Antwort, das wäre völlig normal, denn kein Mensch ist wie der andere. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten und auch grundlegende Zusammenhänge, die ein Bild ergeben, wie sich die Welt erklären lässt und warum sie so ist, wie sie ist.

In den 12 Monaten dieses Jahres beleuchten wir daher 12 Aspekte, die eine deutliche Rolle spielen, wie wir die Welt sehen könnten und was dazu führt, dass sich die Welt so entwickelt, wie sie es tut..

Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®,

der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

VonPeter UU

Alles letztendlich Materie

Monatsbeitrag August 2019

Alles ist letzten Endes Materie

Von Peter W. Köhne

Im Juli hatten wir die Frage gestellt: „Auf welcher Existenzebene erfolgte die Schöpfung? Körper, Geist oder Seele?“ Um dies beantworten zu können, müssen wir zuerst diese Begriffe klären. Was ist Körper? Die Antwort dürften die Meisten mit ‚Materie’ beantworten. Beim Begriff Geist gibt es schon die ersten Unklarheiten. In der europäischen Meditation wird von Körper, Seele, Geist gesprochen, also in umgekehrter Reihenfolge. So wird teilweise immer noch von Seelenkrankheit gesprochen, wenn eine psychische Krankheit gemeint ist. Warum verwende ich aber hier die Reihenfolge, wie sie in der östlichen Philosophie üblich ist.

Die deutschen Begriffe geben die richtige Antwort. Das Wort Geist kommt eigentlich aus dem Althochdeutschen  und bedeutet ‚Erregung’, ist also ein aktives Prinzip, es bewegt sich etwas. Der Begriff Seele kommt aus dem germanischen Kulturkreis, was soviel bedeutet wie ’die zum See Gehörende’. Die Seele ist also ein ruhendes Prinzip, was daher genau zu unserer Schöpfungsgeschichte passt, zu dem in sich ruhenden Gott, der das Wort noch nicht ausgesprochen hat.

Damit wir letzten Endes die gesamte Schöpfung verstehen können, schauen wir uns diese drei Ebenen im Einzelnen an. Beginnen wir zunächst mit der Existenzebene, die uns am vertrautesten ist, die Ebene des Körpers und der Materie. Aus der Biologie kennen wir die Morphologie, die Lehre von der Struktur und Form der Organismen. Dies erfasst eine Formenvielfalt vom kleinsten Molekül bis zu einer gesamten Gestalt und betrachtet dabei auch die Funktionen, die diese Formen oder Gestalten erfüllen sollen. Diese Formen können Menschen, Tiere, Pflanzen oder kristalline Strukturen sein.

In dieser materiellen Ebene sprechen wir von Masse, Teilchen, Substanzen. Die universitäre Disziplin dieser Ebene ist die Chemie. Die Genforschung erfolgt in dieser materiellen Ebene, denn bei der DNS handelt es sich immer um Basenpaare, die in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet sind. Diesen materiellen Raum, in dem dies alles stattfindet, bezeichnen wir als physischen Raum mit Länge, Höhe, Breite oder den Koordinaten x1, x2, x3.

Die medizinischen Verfahren für diese Ebene erfassen Behandlungen mit chemischen Substanzen z.B. pharmazeutische Präparate und chirurgische Eingriffe, Körpertherapien wie Massagen, Physiotherapie, Faszientherapie und viele andere.

Alles dreht sich also immer um Körper und Materie. Auch drei unserer fünf Sinne erfassen diese Ebene mit Tasten, Riechen und Schmecken. Die letzteren beiden erfassen chemische Substanzen. Betrachten wir diese Ebene aus Sicht unserer zwölf Sinne, benötigen wir alleine sechs davon, um diese körperliche Ebene zu erfassen.

Physikalisch wird diese Ebene durch die drei Raumachsen x1, x2 und x3, Länge, Höhe und Bereite beschrieben und auch als physischer Raum R3 bezeichnet.

Soviel zunächst zur körperlich/materiellen Existenzebene. Fragen wir uns nun:

Wie bewusst gehe ich mit dieser meiner körperlichen Gestalt um, was tue ich, um diesen genialen Teil der Schöpfung zu pflegen und zu erhalten?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat August 2019 herauszufinden, wie wir unseren physisch/materiellen Körper wahrnehmen und mit ihm umgehen.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®, der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

 

 

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VonPeter UU

Alles ist geschlechtlich

Monatsbeitrag Juli 2019

Alles ist geschlechtlich,
in mehr oder weniger Anteilen

Von Peter W. Köhne

… dies betont ein vor kurzem erschienenes Dokument des Vatikan zur Gender-Ideologie, in dem darauf hingewiesen wird, dass: „Als Mann und Frau schuf ER sie …!“ Bei dieser Behauptung müssen wir gleich zu Beginn fragen: „Auf welcher Existenzebene?“ Körper, Geist oder Seele? Denn hier ist der Haken, der oft übersehen wird. Aber beginnen wir ganz am Anfang. Sowohl die östliche als auch die westliche Philosophie beginnt am selben Punkt. In Westen beginnt es mit dem ungeoffenbarten GOTT, der in sich selbst ruht, (verwenden wir ruhig diesen allgemein gängigen Begriff GOTT). Im Osten ist es das Alles und Nichts, die allumfassende Leere, Gott in sich selbst, auch als WU (in China) oder MU (in Japan) bekannt. ES ruht in sich selbst.

Den nächsten Schritt finden wir bei dem Evangelisten Johannes im Neuen Testament: „Im Anfang war das WORT und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott.“ Aha, es hat sich etwas getan, es gibt schon einen Keim, das Wort, eine Absicht, eine Idee, eine Vision. Gott beginnt,  sich ein Bild zu machen, wie seine Schöpfung aussehen soll. Wohl bemerkt, das Wort ist noch nicht ausgesprochen. Das Bild in IHM  nimmt Gestalt an, das Bild einer Schöpfung mit Himmel und Erde, Wasser und Land, Pflanzen, Tieren und auch dem Menschen. Nach diesem seinem Bild soll die Schöpfung erfolgen. In dieser Ebene des göttlichen, heiligen Geistes gibt es noch keine Gegensätze, keine Polarität, nur das Bild davon. Daher ist dort  der Mensch (im Urtext Adama = Mensch) kein Mann namens Adam, sondern dieser Mensch ist zweigeschlechtlich, androgyn, ein Hermaphrodit.

Der nächste Schritt ist der Moment, als Gott das WORT ausspricht: „Es werde Licht und es ward Licht.“ Allerdings scheint hier ein kleiner Übertragungsfehler stattgefunden zu haben. Wenn Gott jetzt die Welt der Gegensätze erschafft, müsste er die Finsternis erschaffen haben, denn das Licht existierte in seiner geistigen Ebene schon längst. Allerdings wirft dieses Licht keine Schatten, wie jeder weiß, der dies erleben durfte. Zu diesem Licht hätte also der Schatten erschaffen werden müssen. Aber wie heißt es bei Johannes weiter: „….und die Finsternis hat’s nicht begriffen.“ Ganz gleich, damit war der erste Schritt in die polare Welt der Gegensätze getan, in der wir leben.

Was passierte jetzt mit dem androgynen ‚MENSCH’, Adama? Nein, jetzt wurde keine Rippe entnommen. Auch hier wohl eine kleine Unschärfe. Im Originaltext der Torá wird von Zelár gesprochen. Das kann zwar Rippe heißen, ist aber wohl besser mit ‚Seite’ übersetzt, was auch einen einleuchtenden Sinn ergibt. Nebenbei, bei Rippe, einem unbedeutenden Teil von ‚Adam’ als Mann, hätte schon hier die erste Diskriminierung der Frau stattgefunden. Nein, Adama, der androgyne Mensch, wurde in seine beiden Seiten aufgeteilt, männlich und weiblich, Mann und Frau, und dieser Mann ist Adam und die Frau Eva. Bei dieser Teilung in die beiden geschlechtlichen Pole entstanden beide Seiten, Mann und Frau, gleichzeitig, sie entstanden also nicht nacheinander, nicht erst der Mann und dann die Frau!

An diesem Punkt hätte die Gender-Diskussion schon erfolgen können. Wer aber hat sich dafür interessiert? Adam und Eva ist erst einmal durch den verruchten Apfel klar geworden, dass es so was wie gut und böse gibt … auch hier die schon bekannte Polarität, über die wir derzeit umso heftiger diskutieren.

Hm, es scheint dieses Mal ein längerer Beitrag zu werden. Das muss aber sein, wenn wir mehr Klarheit in die Angelegenheit bringen wollen.

Bei meiner Arbeit mit der Re-Informations-Analyse® war mir ziemlich zu Beginn dieser Tätigkeit etwas Merkwürdiges aufgefallen. Ich hatte eine Testprobe bekommen, bei der der Vorname abgekürzt war, wusste also nicht, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelte. Um so erstaunter war ich, als ich mir die Ergebnisse der Grundanalyse ansah und bemerkte, dass ich wohl im Eifer der Messung nicht bemerkt hatte, dass ich bei dieser Person sowohl Messwerte für die Hoden als auch für die Eierstöcke erhalten hatte. (Wer diese Methode kennt, weiß, dass dies Werte aus dem persönlichen Informationsfeld der Person stammen.)

Was nun? Diese Werte konnte ich unmöglich weitergeben, um mich nicht lächerliche zu machen. Zum Glück fand ich eine Tel. Nr. auf dem Begleitbrief und konnte das klären. Was aber, wenn ich dies nicht hätte klären können? Beim nächsten Fall dieser Art kam mir die
Idee, vorher auszutesten, ob die Person männlich oder weiblich ist. Ich tat dies in der Form, dass ich zu Beginn die entsprechenden Anteile bei der Person austestete. Hier zeigte sich, dass der höhere Wert eine Aussage über das Geschlecht der Person machte. Das bedeutete für mich, dass bei der Teilung des ADAMA immer beide Polaritäten erhalten blieben allerdings in unterschiedlichen Anteilen. Beim Tai Chi Symbol ist das zum Beispiel sehr gut zu erkennen, im Yin ist ein Anteil Yang enthalten und im Yang ein Anteil Yin.

Problem gelöst? Was ist nun wenn beide Anteile gleich sind, 50/50? Einen solchen Fall hatte ich noch nicht, aber es muss einen Grund geben, wenn er auftritt. Die Antwort konnte ich mir nur auf dem Umweg über die schon früher erwähnte Re-Inkarnationslehre geben. Vor der Geburt in eine neue Inkarnation legen wir so etwas wie einen Lebensplan fest, aus dem hervorgeht, welche Aufgaben und Erfahrungen für das kommende Leben anstehen und ob wir diese Erfahrungen als Mann oder Frau machen wollen. Was ist aber, wenn diese Entscheidung vorher nicht eindeutig getroffen wurde? Besteht dann die Möglichkeit für 50/50? Muss dann die Entscheidung später getroffen werden, wenn dieser neu inkarnierte Mensch bereits im irdischen Leben steht und jetzt diese Entscheidung nachholen will/muss, um Fakten zu schaffen?? Diese Antwort muss ich wohl an dieser Stelle offen lassen …… und an die Betroffenen weitergeben.

Abschließend komme ich noch auf den schwedisch/dänischen Film „Border“ zu sprechen, der 2018 in Cannes einen Hauptpreis in ‚Un Certain Regard’ erhielt und in Schweden  2019 weitere sechs Preise.

Hauptfiguren sind Tina, eine schwedische Zollbeamtin, die ‚riechen’ kann, wenn jemand etwas schmuggelt und der Sonderling Vore, zu dem Tina sofort eine innere Verbindung spürt. Äußerlich handelt es sich um die Frau Tina und den Mann Vore. Bald stellt sich aber heraus, dass bei genauem Hinsehen Vore die weibliche Seite und Tina die männliche Seite vertritt. Bei Vore führt es dazu, dass er jeden Monat bei seiner ‚Menstruation’ eines nicht befruchteten Eies ein nichtgeschlechtliches Kind zur Welt bringt, ein ‚Neutrois’, das allerdings eine nur sehr geringe Lebensdauer hat. Lösung des Rätsels ist, dass es sich bei Tina und Vore um Trolle handelt, menschengestaltige Fabelwesen, wie sie in der nordischen Mythologie beschrieben werden. Tina und Vore waren als Kleinkinder  operativ weiter vermenschlicht worden, während deren Eltern in Versuchslabors ums Leben kamen.

Fazit: Es gibt zwei Geschlechter, zwei Pole, die in unterschiedlichen Anteilen zusammenkommen. Unter Umständen muss eine Entscheidung nachgeholt und in Fakten umgesetzt werden, um wirklich authentisch sein zu können. Ergibt sich also die Frage:

Wie authentisch bin ich wirklich und stehe ich zu dem, was ich bin?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat Juli 2019 herauszufinden, wie es mit unserer geschlechtlichen Authentizität aussieht und wie wir dazu stehen können.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

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PS: Kommentare zu den Monatsbeiträgen können auf der Seite unseres IFAR-Instituts geschrieben werden!!

VonPeter UU

Alles hat ein Gegenteil

Monatsbeitrag Juni 2019

Alles hat ein Gegenteil,
in der Welt, im Universum

Von Peter W. Köhne

In einem meiner Seminare stelle ich die Frage: „Gibt es in diesem Universum etwas, das kein Gegenteil hat?“ Es benötigt meist eine gewisse Bedenkzeit, bis die ersten Reaktionen kommen. Dann folgen hochgezogene Augenbrauen, Schulterzucken und Kopfschütteln. Letztens bekam ich eine klare Antwort: “Gott“. Ich fragte ihn, von welchem Gott er spreche, dessen Gegenspieler der Teufel ist, dem Gottvater, dem die Gottmutter fehlt oder die Engel für die es keine Dämonen gibt.

Da hatte ich allerdings einen wunden Punkt getroffen, denn was ist denn mit der Medaille, die keine zweite Seite hat? Funktioniert eine elektrische Lampe, wenn ihr ein Pol (plus oder minus) fehlt? Kann ein Problem ohne Lösung existieren? Nein! Denn wenn es keine Lösung gibt, ist es auch kein Problem. Oft starren wir aber mehr auf das Problem, als uns auf die Lösung zu konzentrieren.

Ganz gleich, wie wir es betrachten, es gibt immer zwei Seiten. „Ja“ sagte jemand zu mir”, das ist so mit dem Dualismus.“ Mir gefällt das nicht, dual beschreibt genau betrachtet eine Zweiheit, bei denen beide Teile nicht unbedingt aufeinander angewiesen sind. Ein duales Studium bietet beide Seiten der Ausbildung, Praxis in einer Firma und Studium an einer Hochschule. Ich könnte aber auch nur das eine oder andere wählen, Praxis oder Theorie, beide hängen nicht unbedingt von einander ab. Anders ist es mit der Polarität, hierbei bedingt eines das andere, das Eine kann ohne das Andere nicht existieren. Frieden kann es nur mit Krieg geben. Wenn es nie Krieg gegeben hätte, wüsste niemand, was Frieden ist, wenn es nichts Böses gäbe, wüsste niemand, was gut ist usw. Gut und böse sind aber genau betrachtet das Gleiche, nur an unterschiedlichen Enden einer Skala von Zuneigung. Dies gilt auch für Hass und Liebe. Es kommt immer wieder vor, dass Liebe in Hass umschlägt und umgekehrt. Wie kann das sein? Betrachten wir es einfach als unterschiedliche Schwingungsgrade ein und derselben Sache. Ändern wir den Schwingungsgrad, können wir einen Pol in den anderen überführen.

Die Polarität ist aber wichtig. Nur durch das Spannungsverhältnis der beiden Pole wird etwas in Bewegung gesetzt. Nur deswegen brennt eine Lampe, dreht sich ein Elektromotor, können sich die Menschen weiter fortpflanzen, gibt es Ursache und Wirkung, wie wir im Beitrag vom Mai gesehen haben.

Raum und Zeit sind auch zwei Gegenpole, ohne Raum keine Zeit oder ohne Zeit keinen Raum, beide hängen von einander ab. Jetzt kommen die Quantenphysiker und behaupten, dass es in der „non local area“ keine Polarität gibt. Stimmt, „non local“ also kein Ort, dann auch keine Zeit. An dieser Stelle ist schon Einstein mit seinem EPR-Paradoxon gescheitert. In unserer bekannten Welt sind Licht und Schatten unabdingbar mit einander verbunden, „wo Licht ist, ist auch Schatten“. Das gilt aber nur, wenn wir uns im Raum/Zeit-Kontinuum befinden. Verlassen wir es, wirft das Licht keinen Schatten mehr. Ich erinnere mich an eine Erfahrung, die ich im Dunkelretreat gemacht habe (z.B. eine Woche in völliger Dunkelheit leben). Die Lichterfahrung, die ich in diesen Tagen gemacht habe, hat mir gezeigt, dass es tatsächlich Licht gibt, das keine Schatten wirft, weil es überall ist und alles durchdringt.

Ich habe mich gefragt, wie das sein kann, denn nach der Physik hat jedes Licht eine Quelle, die Sonne, eine Lampe, die Sterne usw. und dieses Licht wirft Schatten.  Wie kann es also sein, dass ein Licht keinen Schatten wirft? Die einzige Erklärung, die ich darauf gefunden habe ist, dieses Licht ist in sich selbst die Quelle. Kann mir das jemand erklären? Ich habe bisher keine Erklärung dafür gefunden.

Fazit, es gibt also doch einen Bereich, in dem die Polarität aufgehoben ist, wo es „Frieden“ gibt, wo Gott ohne Teufel existiert und wesentlich größer und allumfassender ist, als wir es uns vorstellen können. Und wenn wir uns diese Größe nur annähernd vorstellen können, wird uns auch klar, dass es eine wirklich „Künstliche Intelligenz“ (KI) nicht geben kann, da alle Rechner durch 0 und 1 oder high and low begrenzt sind. Wir Menschen sind es nicht, wenn wir bedenken, dass wir in der Lage sind, die polare Welt mit den beiden Höchsten unsere 12 Sinne zu verlassen. Stellen wir uns also die Frage:

Wie sind wir selbst in der Lage, diese polare Welt zu managen und umzupolarisieren?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat Juni 2019 herauszufinden, wie wir lernen, eine neutrale Position einzunehmen, oder wie z.B. Hass in Liebe umzupolarisieren.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

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VonPeter UU

NEU: Ausbildung zum Humaneutiker

… ganz NEU: Über unser IFAR-Institut bieten wir jetzt auch eine Ausbildung zum HUMANEUTIKER® an.

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