Kategorien-Archiv Coaching

VonPeter UU

Monatsbeiträge 07

Beiträge 2019

Beitrag Monat Juli jetzt online

Durch das Dokument des Vatikan zur „Gender-Ideologie“ ist die Gender-Diskussion wieder in vollem Gange. Die Frage, die wir daher im Juli klären wollen ist: „Ist alles geschlechtlich“? Wie heißt es im Dokument des Vatikan? „Als Mann und Frau schuf er sie.“ Stimmt das so? Fand in Wirklichkeit die „Erbsünde“ schon vor dem Sündenfall statt? Der Juli-Beitrag erscheint wie immer am ersten Tag des Monats. Bis dahin …

 

Hier die bisherigen Themen von 2019:

Im Januar hatten wir die Frage gestellt: „Ist alles Eins“?
Im Februar hatten wir die Frage gestellt: „Ist alles Schwingung“?
Im März hatten wir die Frage gestellt: „Läuft alles zyklisch ab“?
Im April hatten wir die Frage gestellt: „Wie entspricht alles einander“?
Im Mai hatten wir die Frage gestellt: „Hat alles Folgen“?

Im Juni hatten wir die Frage gestellt: „Hat alles ein Gegenteil“?

 

Im Archiv “Monatsbeiträge” können noch Beiträge ab Januar 2018 abgerufen werden.

Allgemeines zu den Beiträgen in 2019

In diesem Jahr wollen wir einer Frage nachgehen, die ich bei der Vorbereitung für ein persönliches Coaching neben anderen Fragen stelle: „Wie erklärst Du Dir die Welt?“ Sicher gibt es viele Antworten darauf, vielleicht hat jeder Mensch seine eigene Antwort, das wäre völlig normal, denn kein Mensch ist wie der andere. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten und auch grundlegende Zusammenhänge, die ein Bild ergeben, wie sich die Welt erklären lässt und warum sie so ist, wie sie ist.

In den 12 Monaten dieses Jahres beleuchten wir daher 12 Aspekte, die eine deutliche Rolle spielen, wie wir die Welt sehen könnten und was dazu führt, dass sich die Welt so entwickelt, wie sie es tut..

Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®,

der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

VonPeter UU

Alles hat ein Gegenteil

Monatsbeitrag Juni 2019

Alles hat ein Gegenteil,
in der Welt, im Universum

Von Peter W. Köhne

In einem meiner Seminare stelle ich die Frage: „Gibt es in diesem Universum etwas, das kein Gegenteil hat?“ Es benötigt meist eine gewisse Bedenkzeit, bis die ersten Reaktionen kommen. Dann folgen hochgezogene Augenbrauen, Schulterzucken und Kopfschütteln. Letztens bekam ich eine klare Antwort: “Gott“. Ich fragte ihn, von welchem Gott er spreche, dessen Gegenspieler der Teufel ist, dem Gottvater, dem die Gottmutter fehlt oder die Engel für die es keine Dämonen gibt.

Da hatte ich allerdings einen wunden Punkt getroffen, denn was ist denn mit der Medaille, die keine zweite Seite hat? Funktioniert eine elektrische Lampe, wenn ihr ein Pol (plus oder minus) fehlt? Kann ein Problem ohne Lösung existieren? Nein! Denn wenn es keine Lösung gibt, ist es auch kein Problem. Oft starren wir aber mehr auf das Problem, als uns auf die Lösung zu konzentrieren.

Ganz gleich, wie wir es betrachten, es gibt immer zwei Seiten. „Ja“ sagte jemand zu mir”, das ist so mit dem Dualismus.“ Mir gefällt das nicht, dual beschreibt genau betrachtet eine Zweiheit, bei denen beide Teile nicht unbedingt aufeinander angewiesen sind. Ein duales Studium bietet beide Seiten der Ausbildung, Praxis in einer Firma und Studium an einer Hochschule. Ich könnte aber auch nur das eine oder andere wählen, Praxis oder Theorie, beide hängen nicht unbedingt von einander ab. Anders ist es mit der Polarität, hierbei bedingt eines das andere, das Eine kann ohne das Andere nicht existieren. Frieden kann es nur mit Krieg geben. Wenn es nie Krieg gegeben hätte, wüsste niemand, was Frieden ist, wenn es nichts Böses gäbe, wüsste niemand, was gut ist usw. Gut und böse sind aber genau betrachtet das Gleiche, nur an unterschiedlichen Enden einer Skala von Zuneigung. Dies gilt auch für Hass und Liebe. Es kommt immer wieder vor, dass Liebe in Hass umschlägt und umgekehrt. Wie kann das sein? Betrachten wir es einfach als unterschiedliche Schwingungsgrade ein und derselben Sache. Ändern wir den Schwingungsgrad, können wir einen Pol in den anderen überführen.

Die Polarität ist aber wichtig. Nur durch das Spannungsverhältnis der beiden Pole wird etwas in Bewegung gesetzt. Nur deswegen brennt eine Lampe, dreht sich ein Elektromotor, können sich die Menschen weiter fortpflanzen, gibt es Ursache und Wirkung, wie wir im Beitrag vom Mai gesehen haben.

Raum und Zeit sind auch zwei Gegenpole, ohne Raum keine Zeit oder ohne Zeit keinen Raum, beide hängen von einander ab. Jetzt kommen die Quantenphysiker und behaupten, dass es in der „non local area“ keine Polarität gibt. Stimmt, „non local“ also kein Ort, dann auch keine Zeit. An dieser Stelle ist schon Einstein mit seinem EPR-Paradoxon gescheitert. In unserer bekannten Welt sind Licht und Schatten unabdingbar mit einander verbunden, „wo Licht ist, ist auch Schatten“. Das gilt aber nur, wenn wir uns im Raum/Zeit-Kontinuum befinden. Verlassen wir es, wirft das Licht keinen Schatten mehr. Ich erinnere mich an eine Erfahrung, die ich im Dunkelretreat gemacht habe (z.B. eine Woche in völliger Dunkelheit leben). Die Lichterfahrung, die ich in diesen Tagen gemacht habe, hat mir gezeigt, dass es tatsächlich Licht gibt, das keine Schatten wirft, weil es überall ist und alles durchdringt.

Ich habe mich gefragt, wie das sein kann, denn nach der Physik hat jedes Licht eine Quelle, die Sonne, eine Lampe, die Sterne usw. und dieses Licht wirft Schatten.  Wie kann es also sein, dass ein Licht keinen Schatten wirft? Die einzige Erklärung, die ich darauf gefunden habe ist, dieses Licht ist in sich selbst die Quelle. Kann mir das jemand erklären? Ich habe bisher keine Erklärung dafür gefunden.

Fazit, es gibt also doch einen Bereich, in dem die Polarität aufgehoben ist, wo es „Frieden“ gibt, wo Gott ohne Teufel existiert und wesentlich größer und allumfassender ist, als wir es uns vorstellen können. Und wenn wir uns diese Größe nur annähernd vorstellen können, wird uns auch klar, dass es eine wirklich „Künstliche Intelligenz“ (KI) nicht geben kann, da alle Rechner durch 0 und 1 oder high and low begrenzt sind. Wir Menschen sind es nicht, wenn wir bedenken, dass wir in der Lage sind, die polare Welt mit den beiden Höchsten unsere 12 Sinne zu verlassen. Stellen wir uns also die Frage:

Wie sind wir selbst in der Lage, diese polare Welt zu managen und umzupolarisieren?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat Juni 2019 herauszufinden, wie wir lernen, eine neutrale Position einzunehmen, oder wie z.B. Hass in Liebe umzupolarisieren.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®, der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

VonPeter UU

Alles entspricht einander

Monatsbeitrag April 2019

Alles entspricht einander,
in der Welt, im Universum

Von Peter W. Köhne

Wie ist das mit der Natur? Es heißt, „wenn Du keine Lösung findest, geh’ zurück zur Natur“. Haben wir nicht sehr oft der Natur vieles abgeschaut bzw. versucht nachzumachen und damit eine Änderung und oft eine Verbesserung in der menschlichen Entwicklung bewirkt?

Im Dschungelbuch von Rudyard Kipling will der Affenkönig „King Louie“ von Mogli wissen, wie die Menschen das Feuer machen. Das Beherrschen des Feuers, ein wichtiger Schritt in der menschlichen Evolution. Anfangs musste das Feuer, das möglicherweise durch einen Blitz entstanden war, von dem Wächter des Feuers aufrecht erhalten werden, bis später die Menschen es selbst entfachen konnten. Auch das Rad war eine entscheidende Entdeckung in der Entwicklung der Menschheit. Damit konnten schwere Lasten leichter über große Entfernungen transportiert werden. Heute ist das Rad überall gegenwärtig.

Natürlich lag den Menschen nach und nach nahe, zu schwimmen wie Fische, erst über, später auch unter Wasser. Was auf der einen Seite das Schwimmen wie die Fische, war auf der anderen Seite das Fliegen wie die Vögel. Vielleicht hat das bei den Menschen, den Anschein erweckt, sie seien besser als die Natur es kann. Wir wissen, dass das weit gefehlt ist.

Als die ersten Computer aufkamen, war der erste Schritt zur Nachahmung des menschlichen Gehirns getan.  Der erste funktionsfähige Computer der Welt, der Z3 des deutschen Ingenieurs Konrad Zuse, ging vor fast 80 Jahren in Betrieb und war so groß, dass er fast ein Kinderzimmer ausfüllte. Er konnte damals nur etwas mehr als die Grundrechenarten ausführen. Die heutigen Mikrochips können weitest mehr  und sind nicht einmal so groß wie ein Fingernagel.

So liegt es nahe, dass diese Größe, dem Versuch unser Gehirn als Mikrogehirn nachzubilden, schon sehr nahe kommt. Auch die Speicherfähigkeit der Daten ist erheblich angestiegen. Dies führt soweit, dass externe Speichermöglichkeiten genutzt werden, die Clouds, in denen auf externen Rechnern große Datenmengen abgespeichert werden können. Was hat das mit dem Nachahmen der Natur zu tun? Ganz einfach, unser Speichersystem ist nicht nur unser Gehirn sondern unser gesamtes Bewusstsein einschließlich des Unterbewusstseins, Unbewusstseins und nicht zu unterschätzen, des kollektiven Unbewusstseins. In diesem Zusammenhang ist dann unser Gehirn nicht mehr nur ein Speicher sondern eine Art Relaisstation, die uns mit dem gesamten Kollektiv des Weltbewusstseins verknüpft.

Wenn wir die östliche Philosophie hinzunehmen, nach der der Mensch aus verschiedenen Ebenen aufgebaut ist, Körper, Geist und Seele, sind diese Speicherplätze in der geistigen und seelischen Ebene zu finden. Wissenschaftlich betrachtet sind das die energetische Ebene, in der unsere normalen Computer arbeiten und die informationelle Ebene, in der die Quantenphysik zu Hause ist. Für diese Ebene gibt es viele Bezeichnungen, non local area (Quantenphysik), I2 informatorischer Raum (B. Heim), morphisches Gedächtnis (R. Sheldrake), wissendes Feld (B. Hellinger), IDF-inneres Datenfeld (Radionik), Akasha- und Vidya-Chronik (östliche Philosophie) und einige andere mehr.

Die Natur ist noch lange nicht ausgeschöpft. Ob der weitere Weg über Quantencomputer zur KI (künstlichen Intelligenz) führt, ist fraglich, denn die Natur hat noch viele Bereiche, in die der Mensch nur mit seinen inneren Fähigkeiten vordringen kann, aber …… das ist dann ja viel zu esoterisch (von gr. esoteros = innen)! Wir können uns also überlegen:

 Für welches Problem kann mir der Blick auf die Natur die Lösung bieten?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat April 2019 mit der Empfehlung herauszufinden, welche Synergien die Natur für unser Leben bereit hält.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!


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HUMANEUTIK®, der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

VonPeter UU

Alles verläuft zyklisch

Monatsbeitrag März 2019

Alles verläuft zyklisch im Mikro- und Makrokosmos

Von Peter W. Köhne

Uns fällt es gar nicht mehr bewusst auf, in welchen Zyklen wir uns ständig bewegen, zeitliche Abläufe, die sich wiederholen. Da wir gerade bei der Zeit sind, schauen wir zurück auf die Zeitbetrachtung vom März 2018, sind es unendlich viele JETZT-Momente von 3 Sekunden. Mit 4×3, 12 Sekunden, hat sich die Jetzt-Erfahrung stabilisiert. Verfolgen wir dies weiter über 5 Zyklen á 12 Sekunden erhalten wir 1 Minute, mit 5 x12 Minuten 1 Stunde, mit 2×12 Stunden 1 Tag. Ein Jahr mit ca. 30×12 Tagen benötigt die Erde um einmal die Sonne zu umkreisen. Hier muss allerdings immer wieder eine Korrektur vorgenommen werden, da diese Rechnung nicht ganz aufgeht. Das galaktische Jahr beträgt dann 625 000 Erdenjahre bis unser Sonnensystem einmal den Mittelpunkt unserer Milchstraße umkreist hat. Könnten wir jetzt fragen, wie lange unsere Galaxie benötigt, einmal den Mittelpunkt unseres Universums zu umkreisen, müssen wir die Antwort schuldig bleiben.

Durch die Kreiselbewegung der Erdachse verschiebt sich die Position der Sonne am Fixsternhimmel immer etwas (Frühlingspunkt). Die Zeit, die die Erde braucht, wieder mit dem Frühlingspunkt an der Stelle wie heute zu stehen, beträgt ca. 25 750 Jahre und wird das platonische Jahr genannt. Die Zeit bis zum Wechsel des Frühlingspunktes in das nächste der 12 Sternzeichen beträgt dann jeweils ca. 2150 Jahre. Derzeit befinden wir uns in der Überlappungsphase vom Fische- ins Wassermannzeitalter, was im Musical „Hair“ mit dem Lied „Aquarius“ besungen wurde…

Aber nun weg von den kosmischen zu täglichen Zyklen. Der Wechsel von Tag und Nacht ist für uns Menschen lebensbestimmend. Auch der Rhythmus des Mondes mit 28 Tagen beeinflusst nicht nur Ebbe und Flut, sondern auch uns und die ganze Natur. Einen 28 Tage Zyklus hat auch der weibliche der Haupt-Biorhythmen neben dem männlichen mit 23 und dem Intellekt 33 Tagen. Noch ein anderer Zyklus findet immer mehr Beachtung, da sich beobachten lässt, dass alle sieben Jahre ein neuer Abschnitt in unserem Leben beginnt. Dies ist eingebettet in den Zyklus von Geburt bis zum Tod. Auch wird immer wieder gesagt, dass innerhalb von 7 Jahren alle Zellen unseres Körpers erneuert werden. Das ist eine sehr grobe Aussage und mag über den Daumen stimmen, allerdings gibt es Zellen, die alle paar Tage, Wochen, Monate oder Jahre erneuert werden, manche gar nicht, so haben viele Zellen ihren eigenen Zyklus.

Alle Systeme haben ihre eigenen Zyklen, Familien, Vereine, Unternehmen, Staaten. Was diese Systeme zwangsläufig zum „Tod“ führt, liegt in fehlenden Visionen. Ein Unternehmen, das sich auf ihren guten Produkten ausruht ohne rechtzeitig neue Visionen zu entwickeln, wird zwangsläufig abstürzen  (siehe ESVI®).

Aber noch einmal zum Lebenszyklus der Menschen zurück. Endet mit dem Tod unser Lebenszyklus? Physisch, materiell sicherlich. Und energetisch? Es gibt genügend Anhaltspunkte und Erfahrungsberichte, dass es andere Körper außer dem physischen Körper gibt, in denen wir weiterleben und wieder neu geboren werden. Die Reinkarnation bestreiten heute nur noch die, die durch deren Anerkennung einen Nachteil hätten. In der christlichen Kirche war wohl die Reinkarnationslehre im Umfeld des 2. Konzils von Konstantinopel 553 abgeschafft worden.

Eine Klientin von mir hängt in einem Zyklus fest und dreht sich immer im Kreis. Ein Kreis hat keinen Anfang und kein Ende. Anders betrachtet hat ein Kreis aber an jeder Stelle Anfang und Ende. Um herauszukommen, müssen Entscheidungen getroffen werden, damit es weitergeht. Dazu ist sie noch nicht bereit. Wir stecken alle in irgendeinem Zyklus. An welchem Punkt?

„In welchem Zyklus befinde ich mich zurzeit? Welche Vision muss ich entwickeln und Entscheidung treffen, um in meinem Leben weiterzukommen?“

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat März 2019 mit der Aufforderung, den Zyklus zu erkennen, in dem wir festhängen, und Visionen zu entwickeln, die uns weiterbringen.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!


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VonPeter UU

Alles schwingt

Monatsbeitrag Februar 2019

Alles ist Schwingung, das ganze Jahr…

Von Peter W. Köhne

Ist wirklich alles Schwingung? Im Rahmen meiner ganzheitlichen Coaching-Arbeit höre ich immer wieder, dass eigentlich sowieso alles Schwingung ist. Stimmt das? Beginnen wir ganz klein, mit den kleinsten Teilchen, die wir uns vorstellen können. Atome, die „Unteilbaren“? Heute wissen wir natürlich, dass sie nicht unteilbar sind, wir wissen mehr über Quarks und Gluonen, die Bausteine des Atomkerns. Nein, noch kleiner! Damit kommen wir in den Bereich der Theorien, der „String-Theorien“, von denen die erste Mitte der 1960er Jahre entstand. String übersetzt bedeutet Faden oder Saite. So können wir uns Strings vorstellen, wie die Saite eines Instrumentes, allerdings extremst klein. Sie sollen so lang sein wie die „Planck-Länge“ mit ca. 10-35 m, also unvorstellbar klein. Um es einfach darzustellen, schon diese kleinen Strings sollen in einer ganz bestimmten Weise schwingen und die Weise, wie sie schwingen, entscheidet, ob daraus später Gluonen oder Quarks entstehen.

Nach diesem Ausflug in die String-Theorie müssen wir uns natürlich jetzt die Frage stellen: „Gibt es denn dann überhaupt etwas, was nicht schwingt?“ „Ja, sagen andere, irgendwann schwingt nichts mehr, nämlich dann wenn wir es auf den absoluten 0-Punkt abkühlen, auf 0 K.“ (0 Kelvin = 273,15 °C) Aber auch das stimmt z.B. nicht für das Edelgas Helium, das bei dieser Temperatur noch flüssig ist. Generell aber können wir für die Welt, in der wie leben, sagen „Alles schwingt!“

Jede Schwingung ist wie eine Welle, die unterschiedliche Formen annehmen kann. Schallwellen können wir hören, Lichtwellen können wir sehen, sie gehören zu den elektromagnetischen Wellen. Je tiefer oder höher die Schwingungsrate dieser Wellen ist, sind es nieder- oder hochfrequente Schwingungen, wobei die Frequenz die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde in Hz (Hertz) angibt.

Tiefe Frequenzen unter dem Hörbereich gehören zum „Infraschall“ mit dem bei Versuchen an der Côte d’Azur meterdicke Mauern eingerissen werden konnten. Auch Windkraftwerke erzeugen Infraschall, deren Wirkung auf den Menschen noch diskutiert wird. Hochfrequente Schwingungen werden z.B. für die Übertragung der Informationen bei Handys verwendet, auch hier werden die Wirkungen noch diskutiert, da diese hochfrequenten Schwingungen ins Informationssystem unseres Körpers eingreifen und die Datenübertragung auf den Nervenbahnen und die Gehirnwellen beeinflussen. Andererseits gibt es Frequenzen, die dafür sorgen, dass genügend Botenstoffe (Neurotransmitter) zur Verfügung stehen, damit diese Datenübertragungen funktionieren können.

Der Schweizer Forscher Hans Jenny hat mit seiner Schwingungsforschung, der „Kymatik“ eindrücklich zeigen können, wie Schwingungen materielle Formen bilden können. Da drängt sich mir die Frage auf, ob es irgendwann möglich sein wird, mit Schwingungsmustern Häuser zu bauen. Wenn schon heute mit 3D-Druckern Pistolen und individuelle Kniegelenke gedruckt werden können, wird diese Art des Hausbaus mit Schwingungsmustern auch irgendwann möglich sein.

Manche Paare, die sich nach einer Weile getrennt haben, antworten u.U. „wir lagen nicht auf der gleichen Wellenlänge“. So gibt es demnach auch Schwingungen von Personen, die nicht zusammen harmonieren. Viele Menschen versuchen daher auch, sich mit gesungenen Schwingungen, Mantras, in Harmonie zu bringen. Die bekanntesten Mantras sind wohl das OM und das HU. Letzteres wird auch oft als der höchste Name Gottes bezeichnet. Viele Menschen meditieren oft jahrelang, singen Mantras, um ihren inneren Ton zu hören. Andere gehen vielleicht zum Arzt und wollen ihren Tinnitus**  weghaben. Diesen Hinweis gab ein Professor bei einem Vortrag in Frankfurt, was mit Empörung quittiert wurde.

Wir sehen schon, ganz gleich, wo wir hinschauen oder –hören, es dreht sich alles um Schwingungen. Sogar unsere Sonne schwingt wie eine riesige Glocke.  So können wir also sagen: “Alles ist Schwingung“. Und wie ist es mit unserer Eigenschwingung?

„Wie kann ich meine Eigenschwingung erfahren und eine bessere Verbindung zu meiner inneren Stimme finden?“

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat Februar 2019 mit der Erkenntnis, dass alles schwingt und wir selbst eine persönliche Eigenschwingung haben.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

 

**Natürlich ist ein Tinnitus sehr vielseitig und äußert sich nicht nur als Pfeifton. Auch hat es in letzter Zeit oft Abhilfe gegeben, indem Muskelverspannungen am Hals beseitigt, die Halsfaszien bearbeitet und mobilisiert und Korrekturen am Sitz der Halswirbelsäule vorgenommen wurden. Allerdings fand ich diesen Ansatz des inneren Tones völlig neu und überraschend.

 


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