Monatsbeitrag April 2018

VonPeter UU

Monatsbeitrag April 2018

Kommunikation im April

von Peter W. Köhne

 Das Frühjahr ist die Zeit der stärksten und intensivsten Kommunikation. Das gilt für alles in der Natur, wobei der Mensch nicht ausgeschlossen wäre, wenn er wüsste, wie richtig kommuniziert wird. Wenn wir bedenken, dass Tiere und Pflanzen miteinander kommunizieren, damit alles in der Natur reibungslos abläuft, müssen wir uns fragen, warum es bei uns Menschen so schwierig ist. Wer schon einmal die überwältigende Erfahrung gemacht hat, mit Tieren zu reden, das ist kein Scherz, ist erstaunt, was sie uns zu sagen haben. Ich sprach einmal mit einer älteren Schäferhündin und fragte sie zum Abschluss, ob sie mir noch etwas mit auf den Weg geben wolle, sie antwortete: „Ihr solltet viel öfter mit uns reden“. Wer jetzt abwinkt und der Meinung ist, das sei alles nur Einbildung, hat es noch nie ernsthaft versucht, es funktioniert! Selbst Bäume kommunizieren unter einander über die Stammabstrahlung.

Bleiben wir aber bei uns Menschen. Wir haben das kommunizieren längst verlernt. Die meisten Menschen hören ZU anstatt HIN, im wahrsten Sinne des Wortes. Was kann dabei noch ernsthaft herauskommen, denn wenn wir ZU-hören, sind wir nicht bei unserem Gegenüber. Um dies zu erreichen, müssen wir achtsam HIN-hören. Manche Menschen reden dann lieber gar nicht miteinander, was sehr schade ist. Wie sagte der frühere Außenminister Hans Dietrich Genscher: „Wer nicht redet, hat gleich verloren“. Beginnen wir also erst einmal wieder miteinander zu reden. Wenn wir dann auch noch achtsam HIN-hören, gelingt es uns vielleicht Brücken zwischen den Menschen zu bauen, die wir schon vor längerer Zeit eingerissen hatten.

Fangen wir bei uns an und öffnen uns, zeigen wieder Bereitschaft, achten andere mit dem was sie sagen und denken. Auch wäre es gut, wenn wir, bevor wir den Mund aufmachen, uns drei Fragen stellen, wie sie von Sokrates überliefert sind:

Ist es wahr? Ist es nötig? Ist es liebevoll?

Nur wenn wir alle drei Fragen mit Ja beantworten können, sollten wir den Mund aufmachen, sonst besser schweigen. Wie sagt ein lateinisches Sprichwort: „Oh wenn Du doch geschwiegen hättest, wärest Du ein Philosoph geblieben!“

Kommunikation fängt immer bei uns selbst an und zwar wie wir mit uns selbst umgehen. Dazu die Affirmation für den Monat April.

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat April mit der Affirmation:

„Ich bin liebenswert und einzigartig, wie es jedem anderen Menschen auch möglich ist, und schaffe es, eine achtsame Kommunikation zu führen.“ 

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

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