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VonPeter UU

Freudige Erwartung

Monatsbeitrag Dezember 2018

Freudige Erwartung im Dezember

Von Peter W. Köhne

Dezember, Advent, Weihnachten, Abschluss des Jahres, Vorbereitung für das neue Jahr.

Advent kommt aus dem Lateinischen von dem Verb advenire und bedeutet herankommen, erscheinen, zufallen. Im kirchlichen Bereich heißt es Adventus Domini, Erscheinen des Herrn. Was erwarten wir vom Herrn, der erscheint? In der heutigen Zeit bekommt man den Eindruck, dass es mehr um die Geschenke geht als um das Erscheinen Christi, des Erlösers.

Weihnachten ist schon lange nicht mehr geweiht. Was ist denn aus der Frohen Botschaft geworden? Sicher gibt es Christen in der Welt, die Weihnachten anders feiern, besinnlicher, dankbarer, nicht wegen der Geschenke. Wie ist es in anderen Religionen, in denen es kein Weihnachten gibt? Was wird dort erwartet?

Generell lässt sich wohl sagen, dass überall etwas erwartet wird. Das ist Tag für Tag so, nicht nur an Weihnachten. Immer erwarten wir etwas. Die Einen erwarten Glück, die Anderen Erfolg und die Dritten, dass alles schief geht. Auch das ist eine Erwartung. In meinem Oktoberbeitrag 2017 hatte ich bereits erwähnt, dass die Wissenschaft das Problem hat, dass sie sich mit ihrer eigenen Erwartungshaltung selbst begrenzt, quasi Scheuklappen aufsetzt.

Hintergrund der Erwartung ist, dass uns etwas zufällt, womit wir wieder beim Verb advenire angekommen sind. Was fällt uns denn zu oder was erwarten wir, das uns zufallen soll? Das, was wir erwarten oder was wir nicht erwarten? So merkwürdig es sich anhören mag, das, was wir nicht erwarten, fällt uns häufiger zu. Wann fällt ein Apfel vom Baum? Wenn er reif ist. Auch wenn wir etwas erwarten, muss es erst reifen, bis es uns zufällt. Das ist kein Zufall, ein Wunsch, eine Absicht, eine Idee oder Vision müssen genauso reifen wie ein Apfel, bis die Reife erreicht ist und es sich realisieren kann. Das einzige, was wir tun müssen ist, die Voraussetzungen schaffen, dass es sich entwickeln und reifen kann. Dann sollten wir besser die Finger, in diesem Falle die Gedanken davon lassen. Wenn wir uns immer wieder einmischen, wird nichts draus. Würden wir einen Samen einpflanzen und ihn jeden Tag wieder ausbuddeln, um nachzusehen, ob schon Wurzeln zu sehen sind, wie groß wäre die Chance, dass die Pflanze wächst, blüht und gedeiht?

Im einem Lied heißt es: „Die Gedanken sind frei… „ lassen wir sie sich also frei entwickeln, damit sie sich weiter entfalten und reifen können, bis uns das Ergebnis, die Erfüllung zufällt. Jede ständige Erwartung darauf verhindert es. Die Lösung ist:

„Ich erwarte Nichts und bekomme doch Alles!“

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat Dezember mit der Erkenntnis, dass wir etwas am ehesten bekommen, wenn wir es vorher losgelassen haben.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

VonPeter UU

Neu: Humaneutik

 

ist die Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst
und der Menschen untereinander

Um dieses Ziel, den guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander, zu erreichen, verwenden wir viele verschiedene Methoden, die wir jeweils auf die Menschen und Menschengruppen abstimmen, mit denen wir arbeiten. Diesen Methoden-Mix nennen wir auch gerne unseren “Werkzeugkoffer”, mit dem wir alle gestellten Anforderungen erfüllen können.

 

VonPeter UU

Stärke

Monatsbeitrag November  2018 

Stärke im November

Von Peter W. Köhne

 Wie stark sind wir wirklich? Sprechen wir von körperlicher oder geistiger Stärke, wenn wir von Stärke sprechen?

Betrachten wir zunächst die körperliche Stärke. Hat sie unmittelbar mit unserer Muskelkraft zu tun? Sicherlich spielt das eine wichtige Rolle. Was ist aber damit gemeint, wenn wir sagen: „Das ist aber ein starker Typ!“ Dabei haben wir zwei Möglichkeiten, entweder diese Person sieht sehr muskulös aus und es lässt sich auf eine gewisse körperliche Stärke schließen oder sie sieht einfach nur „stark“ also gut aus. Das muss dann nichts mit den Muskeln zu tun haben. Im Urlaub sah ich eine Person, die wohl intensiv Bodybuilding betrieben hatte. Allerdings machte sie auf mich den Eindruck, als könne sie vor Kraft kaum noch richtig gehen. Was war daran stark? Ich konnte es nicht herausfinden.

Manchmal kommen wir in „Not“situationen, da entwickeln wir ungeahnte Kräfte. Diese haben dann nicht unbedingt mit unseren Muskeln zu tun. Hier wirken andere Kräfte, die auf unsere innere Stärke zurückzuführen sind, unsere geistigen Kräfte. Ein Beispiel eines Freundes, der mehrfacher Europameister in Karate war. Er zeigte uns eine Kata* an einem Kursteilnehmer, der sich dazu bereit gefunden hatte. Da es eine Übungsfolge war, endete sie mit der flachen Hand direkt vor der Stirn des Teilnehmers. Er wiederholte darauf die gleiche Kata mit dem Hinweis, dass er jetzt zusätzlich Qi** einsetzen werde. Dieses Mal hatte die Übung eine erstaunliche Wirkung, sie schleuderte den Teilnehmer nach hinten, obwohl die Handfläche ihn nicht berührt hatte.

Offenbar können uns geistige Kräfte mehr Stärke verleihen, als es unserem Körper oder unseren Muskeln anzusehen ist. Geistige Stärke können wir trainieren, um in vielen Fällen unseres täglichen Lebens besser bestehen zu können. Dabei geht es nicht um Muskelkraft. Es geht dabei oft um das Verstehen einer Situation, das Erkennen der tieferen Zusammenhänge unseres Lebens, das den möglichen Schrecken dieser Situation nimmt. Unsere persönlichen Ressourcen geben uns die Stärke wie die Fähigkeit, Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Auch unsere persönliche, geistige Stabilität ist eine wichtige Ressource, die uns Stärke im Leben verleiht.

Sicher kann es immer wieder vorkommen, dass wir auf Ressourcen von außen zugreifen müssen, wie auf Menschen, zu denen wir ein tiefes Vertrauen haben, vielleicht einen Arzt, einen guten Freund, unseren persönlichen Coach oder bei sehr gläubigen Menschen sogar Vertrauen in Gott. Gehen wir also den großen Schritt zu unserer eigenen geistigen Stärke …

„Ich erforsche meine eigenen Ressourcen und erkenne, welche geistige Stärke in mir steckt.“

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat November mit dem Ansatz, unsere geistige Stärke zu verbessern und letztendlich zu verstehen, dass wir selbst die Architekten unseres Lebens sind.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

* Kata bezeichnet i.a. eine festgelegte Übungsabfolge in den Kampfsportarten.
** Qi (auch Chi), bezeichnet die „Lebensenergie“. Es gibt auch mehrere andere Begriffe dafür.

VonPeter UU

Monatsbeitrag September

Steine im September
Von Peter W. Köhne

 Steine? Welche Steine? Wie alles in dieser Welt haben auch Steine zwei Seiten, z. B. Edelsteine und Heilsteine oder Steine, die uns im Weg liegen oder uns vielleicht sogar auf den Kopf fallen.

Edelsteine geben sich schon durch ihren Namen die Ehre und sind vielseits begehrt, als Schmuck oder sogar Wertanlage. Heilsteine werden seit langer Zeit in der komplementären Medizin verwendet und es werden ihnen ganz bestimmte Wirkungen zugeschrieben, z. B. dient der Diamant nicht nur als Schmuck oder Geldanlage sondern auch als Heilstein und bringt klare Erkenntnis und geistige Freiheit. Den Schörl (schwarzer Turmalin) haben wir zusammen mit Rosenquarz als DOR-Schutz bei Orgon-Akkumulatoren verwendet, da der Schörl aufbauend und belebend wirkt und damit der Entstehung von DOR* entgegenwirkt.

Ich höre immer wieder im Coaching, dass Jemandem Steine in den Weg gelegt wurden… „Die haben mir Steine in den Weg gelegt…“. Wer sind „Die“? Sind wir nicht selbst „Die“, die sich oft Steine in den Weg legen oder dafür sorgen, dass andere es tun können?  Wir neigen zu oft dazu, andere für etwas verantwortlich zu machen, das wir, genau betrachtet, selbst zu verantworten haben … und wenn wir niemanden finden, den wir verantwortlich machen können, muss vielleicht noch Gott dafür herhalten, dass wir an einem Hindernis scheitern. Natürlich gibt es immer wieder Probleme, die sich uns in den Weg stellen.

Da sind wir wieder bei den zwei Seiten einer Medaille wie bei den Steinen. Ein Problem kann ohne seine Lösung nicht existieren, sonst ist es nämlich keins. Wie wär’s, wenn wir solche Hindernisse als Herausforderung ansehen und stattdessen für dieses Hindernis dankbar sind, vielleicht ist es sogar unsere nächste Entwicklungsstufe, um im Leben weiterzukommen und wir können zeigen, was wir wirklich können. Sagen wir uns also …

„Danke, dass ich das erleben darf … meine nächste Entwicklungsstufe!“

 Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat September mit der Frage, wie wir mit Hindernissen im Leben umgehen und daran wachsen können.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

*Der Begriff DOR stammt aus der ORGON-Forschung von Wilhelm Reich und bezeichnet eine Situation, in der sich Orgon-Energie in eine schädliche Form entwickelt, z. B. durch negative Umwelteinflüsse.