Autor-Archiv Peter UU

VonPeter UU

Monatsbeiträge

Beiträge 2019

Nächster Beitrag Monat März

Im Januar hatten wir die Frage gestellt: „Ist alles Eins“?
Im Februar hatten wir die Frage gestellt: “Ist alles Schwingung”?

Die Frage, die wir im März klären wollen ist: „Läuft alles zyklisch ab“? Wie sieht es aus mit den Zyklen in unserem Leben, der Welt, dem Universum? Gibt es auch rein lineare Entwicklungen, die nicht zyklisch ablaufen? Der März-Beitrag erscheint wie immer am ersten Tag des Monats. Bis dahin …

 

Allgemeines zu den Beiträgen in 2019

In diesem Jahr wollen wir einer Frage nachgehen, die ich bei der Vorbereitung für ein persönliches Coaching neben anderen Fragen stelle: „Wie erklärst Du Dir die Welt?“ Sicher gibt es viele Antworten darauf, vielleicht hat jeder Mensch seine eigene Antwort, das wäre völlig normal, denn kein Mensch ist wie der andere. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten und auch grundlegende Zusammenhänge, die ein Bild ergeben, wie sich die Welt erklären lässt und warum sie so ist, wie sie ist.

In den 12 Monaten dieses Jahres beleuchten wir daher 12 Aspekte, die eine deutliche Rolle spielen, wie wir die Welt sehen könnten und was dazu führt, dass sich die Welt so entwickelt, wie sie es tut..

Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®,

der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

VonPeter UU

Alles schwingt

Monatsbeitrag Februar 2019

Alles ist Schwingung, das ganze Jahr…

Von Peter W. Köhne

Ist wirklich alles Schwingung? Im Rahmen meiner ganzheitlichen Coaching-Arbeit höre ich immer wieder, dass eigentlich sowieso alles Schwingung ist. Stimmt das? Beginnen wir ganz klein, mit den kleinsten Teilchen, die wir uns vorstellen können. Atome, die „Unteilbaren“? Heute wissen wir natürlich, dass sie nicht unteilbar sind, wir wissen mehr über Quarks und Gluonen, die Bausteine des Atomkerns. Nein, noch kleiner! Damit kommen wir in den Bereich der Theorien, der „String-Theorien“, von denen die erste Mitte der 1960er Jahre entstand. String übersetzt bedeutet Faden oder Saite. So können wir uns Strings vorstellen, wie die Saite eines Instrumentes, allerdings extremst klein. Sie sollen so lang sein wie die „Planck-Länge“ mit ca. 10-35 m, also unvorstellbar klein. Um es einfach darzustellen, schon diese kleinen Strings sollen in einer ganz bestimmten Weise schwingen und die Weise, wie sie schwingen, entscheidet, ob daraus später Gluonen oder Quarks entstehen.

Nach diesem Ausflug in die String-Theorie müssen wir uns natürlich jetzt die Frage stellen: „Gibt es denn dann überhaupt etwas, was nicht schwingt?“ „Ja, sagen andere, irgendwann schwingt nichts mehr, nämlich dann wenn wir es auf den absoluten 0-Punkt abkühlen, auf 0 K.“ (0 Kelvin = 273,15 °C) Aber auch das stimmt z.B. nicht für das Edelgas Helium, das bei dieser Temperatur noch flüssig ist. Generell aber können wir für die Welt, in der wie leben, sagen „Alles schwingt!“

Jede Schwingung ist wie eine Welle, die unterschiedliche Formen annehmen kann. Schallwellen können wir hören, Lichtwellen können wir sehen, sie gehören zu den elektromagnetischen Wellen. Je tiefer oder höher die Schwingungsrate dieser Wellen ist, sind es nieder- oder hochfrequente Schwingungen, wobei die Frequenz die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde in Hz (Hertz) angibt.

Tiefe Frequenzen unter dem Hörbereich gehören zum „Infraschall“ mit dem bei Versuchen an der Côte d’Azur meterdicke Mauern eingerissen werden konnten. Auch Windkraftwerke erzeugen Infraschall, deren Wirkung auf den Menschen noch diskutiert wird. Hochfrequente Schwingungen werden z.B. für die Übertragung der Informationen bei Handys verwendet, auch hier werden die Wirkungen noch diskutiert, da diese hochfrequenten Schwingungen ins Informationssystem unseres Körpers eingreifen und die Datenübertragung auf den Nervenbahnen und die Gehirnwellen beeinflussen. Andererseits gibt es Frequenzen, die dafür sorgen, dass genügend Botenstoffe (Neurotransmitter) zur Verfügung stehen, damit diese Datenübertragungen funktionieren können.

Der Schweizer Forscher Hans Jenny hat mit seiner Schwingungsforschung, der „Kymatik“ eindrücklich zeigen können, wie Schwingungen materielle Formen bilden können. Da drängt sich mir die Frage auf, ob es irgendwann möglich sein wird, mit Schwingungsmustern Häuser zu bauen. Wenn schon heute mit 3D-Druckern Pistolen und individuelle Kniegelenke gedruckt werden können, wird diese Art des Hausbaus mit Schwingungsmustern auch irgendwann möglich sein.

Manche Paare, die sich nach einer Weile getrennt haben, antworten u.U. „wir lagen nicht auf der gleichen Wellenlänge“. So gibt es demnach auch Schwingungen von Personen, die nicht zusammen harmonieren. Viele Menschen versuchen daher auch, sich mit gesungenen Schwingungen, Mantras, in Harmonie zu bringen. Die bekanntesten Mantras sind wohl das OM und das HU. Letzteres wird auch oft als der höchste Name Gottes bezeichnet. Viele Menschen meditieren oft jahrelang, singen Mantras, um ihren inneren Ton zu hören. Andere gehen vielleicht zum Arzt und wollen ihren Tinnitus**  weghaben. Diesen Hinweis gab ein Professor bei einem Vortrag in Frankfurt, was mit Empörung quittiert wurde.

Wir sehen schon, ganz gleich, wo wir hinschauen oder –hören, es dreht sich alles um Schwingungen. Sogar unsere Sonne schwingt wie eine riesige Glocke.  So können wir also sagen: “Alles ist Schwingung“. Und wie ist es mit unserer Eigenschwingung?

„Wie kann ich meine Eigenschwingung erfahren und eine bessere Verbindung zu meiner inneren Stimme finden?“

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat Februar 2019 mit der Erkenntnis, dass alles schwingt und wir selbst eine persönliche Eigenschwingung haben.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

 

**Natürlich ist ein Tinnitus sehr vielseitig und äußert sich nicht nur als Pfeifton. Auch hat es in letzter Zeit oft Abhilfe gegeben, indem Muskelverspannungen am Hals beseitigt, die Halsfaszien bearbeitet und mobilisiert und Korrekturen am Sitz der Halswirbelsäule vorgenommen wurden. Allerdings fand ich diesen Ansatz des inneren Tones völlig neu und überraschend.

 


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VonPeter UU

Termine

Seminare (aktuell)

Unser Seminarprogramm für 2019 beginnt wieder Anfang März.

Hier alle Termine für 2019

Für das D-A-CH Länderdreieck, Süddeutschland-Vorarlber/Tirol-Schweiz bieten wir 2019 einen Starterkurs und einen Folge-Kurs II an. Mehr unter den Terminen für 2019 (s.o.).

Thema Anwendertreffen:

Die Anregung beim letzten Radionik-Anwendertreffen, einen festen Termin im Jahr festzulegen, haben wir aufgegriffen. Wie schon in den letzten Jahren sehen wir jetzt immer das letzte Wochenende im September dafür vor. Das nächste Treffen ist daher am:

28./29. September 2019
Radionik Anwendertreffen mit Erfahrungsaustausch
Waldsolms/Taunus– Nähe Frankfurt am Main

VonPeter UU

All-Eins

Monatsbeitrag Januar 2019

All-Eins, nicht nur im Januar …

Von Peter W. Köhne

Wenn wir uns die „Netzwerke“ anschauen, die wir im August 2018 betrachtet haben, ist die Frage offen geblieben, ob es eine noch umfassendere Verknüpfung gibt, ob es vielleicht sogar keine Verknüpfung ist, sondern wirklich alles Eins ist.

Es geschehen viele Situationen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben und trotzdem sind sie miteinander verknüpft. Beispiel: Sicher hat jeder schon einmal in einem Stau gestanden, wer mit dem Auto unterwegs ist. Ich bin viel mit dem Auto unterwegs, da ich auch einiges an Material und Geräten für die Seminare mitnehmen muss. Wie oft ist es mir schon passiert, dass ich in einen Stau geriet, von dem mir nicht klar war, warum er entstehen konnte. In der Verkehrsdurchsage wurde zwar ein Stau angesagt allerdings in der Gegenrichtung. Wenn ich dann in die Nähe dieses Unfalls kam, musste ich feststellen, dass der Stau auf unserer Seite nur durch die sogenannten „Gaffer“ entstanden war. Was verband uns aber mit dem Unfall auf der Gegenseite? NeuGIER!** Eine Situation, mit der wir eigentlich nichts zu tun hatten, bremste auf meiner Seite den Verkehr. Dies ist aber noch überschaubar.

Weniger überschaubar ist ein Phänomen beim Wetter und seiner Entstehung, der „Schmetterlingseffekt“. Schon einmal gehört? Der amerikanische Meteorologe Edward N. Lorenz hielt 1972 einen Vortrag über die Vorherbestimmbarkeit, z.B. des Wetters und fragte: „Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen?“

Kleine Ursache – große Wirkung? Man könnte sagen, ein typischer Schneeballeffekt. Allerdings ist eine Schneelawine noch einigermaßen bestimmt. Wenn ein kleiner Schneeball ein Schneebrett so trifft, dass sich das Schneebrett löst, ist die Lawine absehbar. Aber ein winzig kleiner Flügelschlag eines Schmetterlings?

Aus der Chaosforschung ist bekannt, dass kleinste Veränderungen der Anfangsbedingungen einer Entwicklung z.B. ein unbemerkter Flügelschlag eines Schmetterlings, beim Wetter in der Folge unüberschaubare Wirkungen haben können.

Stellen wir uns nun vor, eine solche kleine Änderung würde im kollektiven Bewusstsein, wie wir es in dem Artikel über die Netzwerke kennen gelernt haben, am Anfang einer Entwicklung stehen, sind die Ausmaße nicht abzuschätzen, was das für die Welt bedeuten würde. Damit sind wir wieder beim Thema Wort- oder Gedankenhygiene. Ein kleiner Gedanke, wie ein „Schmetterlingsflügel“, manche nennen es auch ein „Elemental“, könnte der Welt Krieg oder Frieden bringen. Wäre es vielleicht sogar denkbar, dass wir auf diese Weise unser gesamtes Sonnensystem oder möglicherweise das ganze Universum beeinflussen?? Mit einem winzig kleinen Gedanken, wie ein Schmetterlingsflügel? Die Frage, die bleibt, ist:

Wie bin ich mit Allem verbunden, welchen Einfluss übt meine Einstellung auf das All-Eine aus?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat Januar 2019 mit der Erkenntnis, dass wir mit Allem verbunden sind und es beeinflussen, wenn auch meist unbewusst.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

** Auf das Thema GIER kommen wir in einem anderen Beitrag noch zu sprechen.


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HUMANEUTIK®, der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

VonPeter UU

Freudige Erwartung

Monatsbeitrag Dezember 2018

Freudige Erwartung im Dezember

Von Peter W. Köhne

Dezember, Advent, Weihnachten, Abschluss des Jahres, Vorbereitung für das neue Jahr.

Advent kommt aus dem Lateinischen von dem Verb advenire und bedeutet herankommen, erscheinen, zufallen. Im kirchlichen Bereich heißt es Adventus Domini, Erscheinen des Herrn. Was erwarten wir vom Herrn, der erscheint? In der heutigen Zeit bekommt man den Eindruck, dass es mehr um die Geschenke geht als um das Erscheinen Christi, des Erlösers.

Weihnachten ist schon lange nicht mehr geweiht. Was ist denn aus der Frohen Botschaft geworden? Sicher gibt es Christen in der Welt, die Weihnachten anders feiern, besinnlicher, dankbarer, nicht wegen der Geschenke. Wie ist es in anderen Religionen, in denen es kein Weihnachten gibt? Was wird dort erwartet?

Generell lässt sich wohl sagen, dass überall etwas erwartet wird. Das ist Tag für Tag so, nicht nur an Weihnachten. Immer erwarten wir etwas. Die Einen erwarten Glück, die Anderen Erfolg und die Dritten, dass alles schief geht. Auch das ist eine Erwartung. In meinem Oktoberbeitrag 2017 hatte ich bereits erwähnt, dass die Wissenschaft das Problem hat, dass sie sich mit ihrer eigenen Erwartungshaltung selbst begrenzt, quasi Scheuklappen aufsetzt.

Hintergrund der Erwartung ist, dass uns etwas zufällt, womit wir wieder beim Verb advenire angekommen sind. Was fällt uns denn zu oder was erwarten wir, das uns zufallen soll? Das, was wir erwarten oder was wir nicht erwarten? So merkwürdig es sich anhören mag, das, was wir nicht erwarten, fällt uns häufiger zu. Wann fällt ein Apfel vom Baum? Wenn er reif ist. Auch wenn wir etwas erwarten, muss es erst reifen, bis es uns zufällt. Das ist kein Zufall, ein Wunsch, eine Absicht, eine Idee oder Vision müssen genauso reifen wie ein Apfel, bis die Reife erreicht ist und es sich realisieren kann. Das einzige, was wir tun müssen ist, die Voraussetzungen schaffen, dass es sich entwickeln und reifen kann. Dann sollten wir besser die Finger, in diesem Falle die Gedanken davon lassen. Wenn wir uns immer wieder einmischen, wird nichts draus. Würden wir einen Samen einpflanzen und ihn jeden Tag wieder ausbuddeln, um nachzusehen, ob schon Wurzeln zu sehen sind, wie groß wäre die Chance, dass die Pflanze wächst, blüht und gedeiht?

Im einem Lied heißt es: „Die Gedanken sind frei… „ lassen wir sie sich also frei entwickeln, damit sie sich weiter entfalten und reifen können, bis uns das Ergebnis, die Erfüllung zufällt. Jede ständige Erwartung darauf verhindert es. Die Lösung ist:

„Ich erwarte Nichts und bekomme doch Alles!“

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat Dezember mit der Erkenntnis, dass wir etwas am ehesten bekommen, wenn wir es vorher losgelassen haben.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!